Besonders gut hat sich seit Jahresbeginn das auf den Konsumgüterbereich ausgerichtete Geschäft entwickelt, wo die Schunk-Gruppe unter anderem Komponenten für die Automobilbranche sowie für Elektrowerkzeuge und Haushaltsgeräte produziert. Aufgrund des starken Wachstums arbeitet das Unternehmen derzeit in einigen Bereichen bereits an der Kapazitätsgrenze, in manchen Bereichen bestehen laut Federer sogar Engpässe.
Im Investitionsgüterbereich – Weiß Klimatechnik in Lindenstruth, Bahn- und Industrietechnik in Wettenberg – sei erst in den letzten Monaten eine Belebung der Auftragseingänge festzustellen. Da zeige sich der traditionell spätzyklische Charakter des Geschäfts im Anlagenbau. »Insgesamt schauen wir zuversichtlich in die Zukunft. Wir wachsen und zwar profitabel – vorausgesetzt, die Konjunktur macht uns keinen Strich durch die Rechnung«, fasst Gerhard Federer zusammen.
Die Schunk-Gruppe ist ein international agierender Technologiekonzern mit mehr als 60 operativen Gesellschaften und rund 8000 Mitarbeitern in 26 Ländern. Spezialisiert auf System- und Werkstofftechnik, bietet der Unternehmensverbund ein breites Produkt- und Leistungsspektrum aus den Bereichen Kohlenstofftechnik und Keramik, Umweltsimulationstechnik und Klimatechnik, Sintermetalltechnik und Ultraschallschweißtechnik. (Foto: so)