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»Freundliche Gesichter bei allen« in Kinzenbach

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Artikel vom 20.10.2015 - 13.00 Uhr

»Freundliche Gesichter bei allen« in Kinzenbach

Heuchelheim (so). Vor einer Woche sind die ersten 30 Flüchtlinge in der alten Kinzenbacher Volksschule aufgenommen worden; in den vergangenen Tagen sind einige weitere hinzugekommen. Die Gießener Allgemeine Zeitung hat nachgefragt bei Dr. Manfred Ehlers, der in der vergangenen Woche den Führungsstab der Gemeinde leitete.

Alte Schule Kinzenbach wird für Flüchtlinge hergerichtet
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Die alte Schule Kinzenbach.
© so/Archiv
Er spricht von einer entspannten Situation: »Bisher läuft alles in der Tat sehr gut. Die Asylbewerber fühlen sich gut versorgt und wohl in unserer Alten Schule. Die Stimmung ist gut, es gibt nur freundliche Gesichter bei allen. Sie erhalten ständig die erforderlichen Informationen – zum Teil mit Hilfe von ehrenamtlichen, hoch engagierten Dolmetschern oder in einem freundschaftlichen babylonischen Sprachgewirr, an dem alle ihren Spaß haben«. Dr. Ehlers’ Lob gilt den vielen Helfern aus Heuchelheim und Kinzenbach: »Die Ehrenamtlichen leisten eine ausgezeichnete Arbeit. Nachbarn stellen frisch geerntetes Obst zur Verfügung«. Und die mittlerweile sechs Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren brächten Fröhlichkeit in die Runde.

Auch das beliefernde Deutsche Rote Kreuz sei sehr zuverlässig und freue sich über die Hilfsbereitschaft der Menschen, die sie in dieser Form selten erleben. Ebenso sei der Sicherheitsdienst von dem reibungslosen Ablauf angetan.

Die Alte Schule in Kinzenbach strahle Atmosphäre aus und werde von den Flüchtlingen als »ihr Haus« betrachtet.

Ehlers berichtete außerdem am Wochenende: »Mit Sicherheit zahlen sich die gute Vorbereitung und Organisation sowie die laufende Begleitung durch den Führungsstab der Gemeinde aus. Hier sind auch Mitarbeiter des Bauhofes beteiligt, die die lange Zeit ungenutzte Schule aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt und sie mit Freude in einen funktionalen Zustand gebracht haben. Marita Kraus als Verantwortliche für die Notunterkunft leistet hier eine sehr gute und umsichtige Arbeit!« (Foto: Archiv)

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Artikel vom 20.10.2015 - 13.00 Uhr
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