Nachrichten Web
Sie sind hier: Startseite » Kreis » Städte und Gemeinden » Heuchelheim »

Die meisten Verkehrsverbesserungen kosten die Gemeinde Geld

Artikel vom 14.08.2010 - 15.00 Uhr

Die meisten Verkehrsverbesserungen kosten die Gemeinde Geld

Heuchelheim (so/pm). Gießener Straße, Krofdorfer Straße, Atzbacher Straße verlängerte Marktstraße: Dies und weitere neuralgische Verkehrspunkte in Heuchelheim und Kinzenbach sind seit Jahren bekannt - und waren jüngst wieder Thema einer Verkehrsschau mit Bürgermeister, kommunalem Ordnungsamt, Polizei sowie Amt für Straßen- und Verkehrswesen Schotten.
In der Krofdorfer Straße wird ein Zebrastreifen zwischen der evangelischen Kirche Kinzenbach und dem Kindergarten an der Wiesens
Lupe - Artikelbild vergrössern
In der Krofdorfer Straße wird ein Zebrastreifen zwischen der evangelischen Kirche Kinzenbach und dem Kindergarten an der Wiesenstraße weiterhin abgelehnt mit Verweis auf das zu geringe Verkehrsaufkommen. Der Wunsch nach einem Zebrastreifen ist gut und gerne zwei Jahrzehnte alt. Mehr als mittlerweile kaum mehr erkennbare Piktogramme gab es bislang nicht. Aber es könnte eine Spurverschwenkung auf der Krofdorfer Straße für den aus Richtung Biebertal/Krofdorf kommenden Verkehr eingerichtet werden - auf Kosten der Gemeinde. Auch eine Querungshilfe/»kleine Insel« auf der Krofdorfer Straße, die die Straße optisch einengen würde, gilt als vorstellbar. Auch das müsste die Gemeinde selbst bezahlen.
In der Bauausschusssitzung der Gemeindevertretung am Donnerstag erstattete Bürgermeister Lars Burkhard Steinz umfänglich Bericht und legte dar, wo es Verbesserungsvorschläge gibt. Wobei sich bei vielen die Frage der Finanzierung umgehend anschließt, denn die liegt zumeist bei der Gemeinde.

In den Zufahrtsstraßen der Gemeinde soll eine Reduzierung der Einfahrtsgeschwindigkeit angestrebt werden. In der Bachstraße südlich des Dorfes gilt ein Verschwenken der Fahrbahn als baulich schwer möglich. »Tempo 40« wird vom Straßenbauamt nicht befürwortet. Erlaubt sind aus Sicht des ASV dagegen das Parken der Anwohner mit ihrem Pkw auf der Straße, um den Verkehr zu bremsen, sowie Geschwindigkeitsmessungen in der Bachstraße.

In der Atzbacher Straße in Kinzenbach wird vom Straßenbauamt ein stationäres Radargerät befürwortet. Die Gemeinde blitzt dort bislang aus einem Messwagen heraus. Eine Verschwenkung der Fahrbahn aus Richtung Atzbach kommend wird auch für möglich gehalten. Beides aber müsste auf Kosten der Gemeinde verwirklicht werden.

Auch die Marktstraße wird aus Richtung Atzbach kommend oftmals zu schnell befahren, legte Steinz dar. Das Ortsschild vorzuversetzen vom jetzigen Standort an der Einmündung zum »Birkengraben« in Richtung Falkenstraße oder gar in der Einmündung der Bahnhofstraße, wird vom ASV Schotten nicht befürwortet. Auch die Einrichtung von weiteren Tempo-50-Zonen (Falkenstraße oder auch Bahnhofstraße) wird nicht befürwortet und habe keine Chance auf Verwirklichung. Denkbar sei die Einrichtung einer Querungshilfe an der Einmündung der Falkenstraße in die verlängerte Marktstraße, wie es dies vor einigen Jahren schon einmal gegeben hat. Auch eine Fahrbahnverschwenkung auf Höhe des »Alten Friedhofs« kann geprüft werden.

In der sanierten Rodheimer Straße wird ebenfalls noch zu schnell gefahren. Auch da empfehlen die Verkehrsfachleute aus Schotten mehr Radarkontrollen, gegebenenfalls mit einer fest installierten Anlage in der Rodheimer Straße. Das wäre von der Gemeinde zu finanzieren.

Laut Steinz bewegen sich die Anschaffungskosten im sechsstelligen Bereich, so dass dies nur im Rahmen des Kommunalleasings denkbar wäre.



Artikel Drucken Drucken  Versenden
Artikel vom 14.08.2010 - 15.00 Uhr
Social Networks
Facebook Twitter studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace  Del.icio.us
X Diesen Artikel versenden






* Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Kommentar schreiben
Impressum Kontakt AGB Nutzungsbedingungen Datenschutz
TopSeitenanfang