Artikel vom
23.08.2010 - 17.00 Uhr
Das Trio Schuster, Jitschin, Gehring führt die SPD in die Wahl
Heuchelheim (pm). Bei seiner Wahl zum Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Heuchelheim / Kinzenbach sagte Heiko Schuster im Sommer 2009: »Wir müssen neue Wege in der Parteiarbeit gehen und unsere Mitglieder stärker in die Parteiarbeit einbinden«. Dies sollte kein leeres Versprechen sein, ergo wurden die Mitglieder in den vergangenen acht Monaten aufgefordert, sich an der Erstellung des Programms zur Kommunalwahl 2011 einzubringen. Jetzt liegen Programm und Liste vor.
Nach sieben Arbeitsgruppensitzungen, einer Mitgliederversammlung im Juni und diversen Abstimmungsgesprächen konnte der Ortsverein jetzt Vollzug melden: Fast einstimmig beschloss die Mitgliederversammlung in der vergangenen Woche in der »Dorfschänke« ihr Programm.
Auch auf dieser Versammlung war dem Votum noch einmal eine lebendige und intensive Diskussion vorausgegangen, was den Koordinator dieser Programmarbeit, Martin W. Davies, zur Aussage verleitete: »Basisdemokratie ist manchmal ganz schön anstrengend!« Wie wichtig aber eine solche Form der aktiven Beteiligung sei, zeigte die Reaktion einer Genossin nach der Verabschiedung des Programms: Sie bedankte sich für diese Vorgehensweise, weil sie sich mit ihren Ideen nicht nur einbringen konnte, sondern nunmehr das komplette Programm wirklich kenne und nach außen vertreten könne.
Den Inhalt des Wahlprogramms will der SPD-Ortsverein der Öffentlichkeit im Rahmen seiner Geburtstagsfeier am Sonntag, 29. August, ab 11 Uhr im »Treppchen« vorstellen. Gleiches gilt für die Kandidatinnen und Kandidaten, die die SPD im kommenden Frühjahr bei der Kommunalwahl repräsentieren.
Angeführt wird diese Liste vom Vorsitzenden Heiko Schuster, der sozialpolitischen Sprecherin Kornelia Jitschin und dem Fraktions-Vorsitzenden Andreas Gehring.
Eine weitere Personalentscheidung der Mitgliederversammlung betrifft die Heuchelheimer Vorschläge für die SPD-Kreistagsliste: Neben dem jetzigen Kreistagsmitglied Ursula Schmidt sind dies Nadja Laudenschleger, Johannes Klameth und Benjamin Unverricht.