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»iTerra«: Kein Anlass, Windpark Grünberg zu stoppen

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Artikel vom 02.11.2014 - 12.00 Uhr

»iTerra«: Kein Anlass, Windpark Grünberg zu stoppen

Grünberg (tb). Der Windparkrojektierer »iTerra« hat auf den offenen Brief der BI »Gegenwind« Weickartshain geantwortet. Klargestellt wird darin vor allem eines: Auch wegen der übereinstimmenden Einschätzung des RP sehe man keinen Anlass, das Projekt »Grünberg« zu stoppen. Und ebenso im Widerspruch zur BI: Nichts werde manipuliert.

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Der Ausschnitt aus der aktuellen Arbeitskarte 14 des RP Gießen (»Ampelkarte«) zeigt die möglichen Vorranggebiete Windkraft in Grünberger Gemarkung. Der Laubacher Bereich des geplanten Windparks »IGL« wurde bekanntlich ausgeklammert (wie das gesamte Vogelschutzgebiet Vogelsberg) (Skizze: RP)
Das Gießener Unternehmen geht zunächst auf den Vergleich der Windparkgegner mit dem Projekt »Freienseen« ein: In welchem Zusammenhang der eigene Genehmigungsantrag für Grünberg und die Entscheidung der »hessenEnergie«, das Projekt in Freienseen nicht weiterzuverfolgen (GAZ vom 20. September), stehen solle, das erscheint iTerra »schleierhaft«. Dies auch, weil die konkreten Gründe der OVAG-Tochter unbekannt seien. Grundsätzlich sei jedes Projekt für sich zu prüfen.

Was nun den Norden des Interkommunalen Windparks Grünberg/Laubach (IGL) angeht, so deute aktuell »alles auf Genehmigungsfähigkeit« hin. Die These der BI, wonach »vielfältige Risikopotenziale« bestünden, weise man auf Basis des Umweltgutachtens zurück. Daher sei das zeitnahe Einreichen des Antrags nach Bundesimmissionschutzgesetz keinesfalls »voreilig«. Vielmehr entspreche es regulärer Projektpraxis, nachdem ausreichend Parameter abgeprüft worden seien.

Im Übrigen aber sei das Einreichen des Antrags keinesfalls mit der Genehmigung oder gar Baubeginn zu verwechseln, beginne doch damit erst das umfangreiche Prüfverfahren der Behörde. Und: Wie angekündigt, werde es ein förmliches Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung geben.

»Kein Interesse an Unrentabilität«

Vehement wird mithin der Behauptung der BI widersprochen, iTerra wolle den Anschein erwecken, der Bau der Windräder sei bereits in Aussicht gestellt, der RP habe bereits grünes Licht erteilt: »Wie doch jedermann auch in der Presse mitverfolgen konnte, liegt der in Rede stehende Bereich gemäß der aktuellen Arbeitskarte 14 des RP in einer als grün und somit genehmigungsfähig bewerteten Fläche.« Vielleicht sei da etwas verwechselt worden.

Fest stehe für iTerra lediglich, dass die Fläche laut aktueller Planung des RP »als genehmigungsfähig gehandelt« werde, was sich mit den Ergebnissen aller eigenen Untersuchungen decke. »Ob der Windpark an sich genehmigungsfähig ist, werden wir – unabhängig von der Aufstellung des Teilregionalplans Energie (TRPE) – auch nach Prüfung unserer Antragsunterlagen, die mit einem Bescheid endet, erfahren.«



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Artikel vom 02.11.2014 - 12.00 Uhr
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Leserkommentare
(11.11.2014 13:45)
meinereiner
einfach unerträglich
Was für Vergleiche die Anti-Windkraft Propaganda hier zieht.
Nebenbei- Erich Honecker glaubte auch an den Erfolg von seinen Kohle und Atom Drecksschleudern. Für deren Rückbau jetzt der Steuerzahler aufkommen darf. Also eine DDR mit Ökoenergie ist mir jedenfalls unbekannt.
Aber ich gebe ihren Honecker vergleich gerne mal an freno zurück.
"Die Atomkraft in ihrem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf"
(11.11.2014 11:35)
freno
Perspektive-Frage
Die DDR wurde von Honecker auch noch bis zuletzt als erfolgreich bezeichnet. Alles eine Frage der Perspektive. Die Erfolge kann derjenige, den es jetzt noch interessiert, was ich nicht glaube, z.B. unter "iTerra und das Windwunder", oder "20 Prozent Minderleistung", oder "Im Bundesverband Windenergie" nachlesen. Wenn sie sich gerne als Ökospinner sehen -- bitte sehr. Das haben sie geschrieben, nicht ich.
(11.11.2014 09:20)
meinereiner
Ökospinner werden erfolgreich
Ich finde es sehr amüsant, wie der Erfolg der Windenergie die Windkraftgegner auf die Palme bringt.
Früher wurden Windradbetreiber noch als Ökospinner abgestempelt. Jetzt wo sich der Erfolg einstellt, und immer mehr Windparks erfolgreich betrieben werden, ist die Panik groß.
Die Energiewende funktioniert, der nächste Windpark wird geplant...
@freno ich überlasse ihnen die Agitation und Propaganda gegen Windparks und für ihre so gelobte Kernenergie
(11.11.2014 08:04)
freno
Anti-Kernenergie-Agitation
Ich weiss ja nicht, was der Libero zuletzt geschrieben hat, aber ich finde es auch nicht in Ordnung, dass ein Kommentierer hier das Kommentare-Forum für seine Anti-Kernenergie-Agitation missbraucht. Das Thema Kernenergie stand hier nicht zur Debatte, sondern dem Kommemtierer meinereiner ist nichts besseres eingefallen zum Thema Windenergie / iTerra
(10.11.2014 21:40)
Libero
meinereiner

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(10.11.2014 21:03)
meinereiner
Wird ja immer peinlicher

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(10.11.2014 19:29)
Libero
und nun zum letzten Mal

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(10.11.2014 18:31)
meinereiner
Erfolg von Windparks
Ich weiß ja dass der Erfolg von Windparks besonders den Lobbyisten der Vergangenheit (Atom und Kohlelobby) ein Dorn im Auge sind.
Aber dass jemand mitkommentieren will, der nicht mal den Unterschied zwischen Subvention und Umlage kennst, das ist einfach nur peinlich.
Zwei ganz verschiedene Dinge, von denen er keine Ahnung hat, aber Hauptsache mal gestänkert.
Und nochmal, für die Raffnixe.
Vom Staat wird Windenergie mit keinem einzigen Cent Steuergeld subventioniert!
Einige hetzen auch gerne aus Windanlagen käme "Zufallsstrom".
Wie nennt man eigentlich "Zufallsstrom" aus deutschen Atomkraftwerken? Die zufällig nur dann Strom liefern, wenn es mal zufällig keine Störung gibt. Und davon geb es einige...
(10.11.2014 16:58)
Libero
Liebe/r meinereiner
Sind Sie zufällig verwandt mit dem berühmten Werner Raffnix bzw. dem Holländer Piet Kannietverstaan?
Eine Ökuumlage in Form der EEG-Abgabe ist keine Subvention?
Von Ihrer Logik her müssen Sie Kommunist bzw. Sozialist sein.
Der französische Präsident Holland, ebenfalls Sozialist gab vor einigen Tagen zum Besten: "Das kostet nicht viel, das bezahlt der Staat!"
Offensichtlich haben Sie dieselbe Auffassung
(10.11.2014 16:55)
freno
Kompetenzstärke
Also dann noch mal vielen Dank, meinereiner, für Ihre Nichtwiderlegung meiner Aussage zu Subventionen / Födermittel für den Zufalls-Energieträger Wind (von wegen kein Cent).
Mit ihrer Äusserung zur „verschwindend geringen“ EEG-Umlage, die immerhin einen zweistelligen Euro-Milliardenbatrages jedes Jahr ausmacht, haben sie erneut Ihre Kompetenz aufgezeigt. Sie dürfe sich jetzt mal etwas Ruhe zum Nachdenken gönnen. Wenn es wieder mal so weit ist, einen Artikel aus dem Bereich Kernenergie zu kommentieren, dürfen sie loslegen mit ihren Greenpeace-„Weisheiten“. Je länger das sich hier noch hinzieht, desto alberner wird das hier.
Schönen Abend noch!
(10.11.2014 16:10)
meinereiner
Aufgezwungen
Aufgezwungen wurden den Menschen doch in erster Linie die gigantischen (Folge-)Kosten der Kernenergie...
Freno machen sie sich nicht noch mehr lächerlich, wenn sie die verschwindend geringe Umlage mit den gigantischen Subventionen aus Steuermitteln für Kernenergie vergleichen.
(10.11.2014 15:05)
freno
Schön ...
... für die Windkraft-Lobby, daß sie Gläubige wie meinereiner hat, die Angebotsprospekte der WKA-Investoren als realen Ertrag hinnehmen. Und die den Bürgern per Gesetz aufgezwungene Umlage zur Förderung von ökoreligiöser Zufallsenergie, wie z.B. die unrentable Windenergie (wie unten mehrfach dargelegt), muss der wackere Kämpfer nicht Subvention nennen.
(10.11.2014 13:15)
meinereiner
Halbwahrheiten Subventionen
Subventionen Windenergie?
Vom Staat wird Windenergie mit keinem einzigen Cent Steuergeld subventioniert!
Finanziert wird der garantierte Abnahmepreis durch eine Umlage auf den Strompreis durch die Energieversorger.
Staatliche Subventionen in Atomenergie aus Steuermitteln übersteigen die Umlagen um ein vielfaches.
Welche Kosten durch Rückbau, Zwischen und Endlagerung auf den Steuerzahler zukommen, weiß noch keiner.
(10.11.2014 11:58)
Libero
rentabel
Das mit dem Geld scheffeln hatte ich erklärt. Die Windräder werden nur durch Subventionen rentabel, hätten ohne Subventionen keine Chance auf dem freien Markt. Würden nicht ungeheuere Subventionen (auch den ärmeren Stromkunden abgepresste EEG-Umlagen) fließen, wäre das Ganze nicht rentabel. Ich ziele auf die Tatsache ab, dass sich reichere Bevölkerungsschichten, vor allem "Grüne" auf Kosten der Ärmen die Säcke voll machen. Von Trittins Geschwätz von Mehrkosten im Gegenwert von einem Bällchen Eis pro Monat will ich gar nicht reden. Ich habe nopch keinen eissalon gesehen in dem ein Bällchen 20.-€ kostet
(10.11.2014 10:45)
meinereiner
Subventionen f. Atom u Kohle?
Also wenn man von Subventionen spricht, verschweigt der Kommentator unter mir einiges.
Kohleförderung und gigantische Subventionen für Atomkraft, die ein vielfaches der Zuschüsse für Erneuerbare Energien betrugen.
Konventionelle Energieträger wurden und werden überwiegend hoch subventioniert.
Rückstellungen der Konzerne für Rückbau und Endlagerung sind nicht insolvenzsicher.
Gerade bei Kohle und Atomenergie ist es doch so, dass Kosten und Risiken auf die Allgemeinheit abgewälzt werden.
Windparkgegener behaupten, Windparks seien unrentabel, unterstellen den Betreibern aber, dass es ihnen ums [Geld] scheffeln geht.
Wie man mit unrentablen Anlagen Geld scheffeln soll, wissen die Götter...
(10.11.2014 08:23)
Libero
Grüner Ego-Strom
Wenns um wirtschafltiche Vorteile für unsere Mitbürger von den "Grünen" geht, spielt plötzlich der Naturschutz keine Rolle mehr. Hauptsache scheffeln.
Der Schutz der Menschen vor Gefahren wird mit Eurozeichen in den Augen beiseite gewischt. Hauptsache scheffeln. Die Grünen meist Akademiker und Staatsbedienstete, die der linksinterlektuellen Oberschicht bzw. der linken pseudointerlektuellen Wichtigtuer angehören, lassen sich ihren Profit durch die ärmeren Bevölkerungskriese bezahlen. Ohne die hohen Subventionen wäre der Windstrom überhaupt nicht marktfähig. Bezahlt werden die Subventionen vom Stromkunden, auch den Ärmeren, die sich keine Beteiligungen an den Windkraftanlagen leisten können oder sich keine Solarzellen aufs Dach montieren lassen können. Aber was interessiert das schon einen "Grünen" Hauptsache scheffeln. Wenn in den vorangegangen Zeilen von einem "Grünen" die Rede ist, sind damit gendergerecht sowohl weibliche wie auch nicht weibliche Mitglieder der Ego-Partei gemeint.
(09.11.2014 20:27)
freno
Ganz einfach
Die einzige zum hier behandelten Thema unten gestellte Frage wurde weiter unten schon mehrfach beantwortet. Bitte bitte noch mal durchlesen. Ist ganz einfach. Gute Nacht!
(09.11.2014 09:49)
meinereiner
Peinlichkeiten
In der Tat peinlich lieber freno, wie sie den Erfolg von Windparks und der Energiewende insgesamt immer noch in Abrede stellen.
Welches Interesse sollten denn Anleger an unrentablen Windparks haben??
Peinlich wie man die zerstörerischen Energieformen der Vergangenheit immer noch beschwört- besonders Atomenergie als sicher und zuverlässig lobt, obwohl ja gerade deutsche Atomkraftwerke bekanntermaßen bis zu ein viertel ihrer Betriebszeit stillstanden...und nicht wie behauptet "jederzeit" Energie lieferten.
Der gegenwärtige Erfolg der Energiewende wird einfach geleugnet z.B. "Ökoenergie erstmals Stromquelle Nummer 1"
Wenn jemand auf die tendenziös eingebrachten Kommentare hinweist, behindert man angeblich die Meinungsfreiheit oder wird von diesem als peinlich abgestempelt.
Genau das ist peinlich!
(08.11.2014 16:10)
freno
Extrem peinlich
Hoffentlich ist der untenstehende Bericht die letzte Peinlichkei in diesem Kommentare - Rattenschwanz. Mir wäredas jedenfalls extrrem peinlich!
(08.11.2014 15:19)
meinereiner
Thema Windparks
Das Thema ist der Windpark Grünberg.
Wie schon in der Überschrift steht, gibt es keinen Anlass den Windpark zu stoppen.
Gerade bei neuen Windparks sind die Prognosen der Realität sehr nahe.
Welcher Investor sollte Interesse an unrentablen Windparks haben?
@freno, ich weiß ja dass ihnen erfolgreiche Windparks als Atomlobbyist ein Dorn im Auge sind.
Die Minderleistung deutscher Atomkraftwerke, die laut Bundesumweltministerum (damals noch CDU) bis zu 25 Prozent ihrer Betriebszeit stillstanden.
Mach die Wahrheit sie so aggressiv?
Und dass freno gerne falsche Zahlen tendenziös einbringt, ist im Artikel "Ökoenergie erstmals Stromquelle Nummer 1" deutlich zu sehen.
(08.11.2014 14:47)
freno
Peinlich - Thema verfehlt
Allmählich wirds peinlich für sie, meinereiner. Spüren sie das nicht? Sie sollten das jetzt hier, in ihrem eigenen Interesse, beenden. Mir hier zu unterstellten, ich würde mit falschen Zahlen argumentieren, ist bis jetzt eine unbewiesene Behauptung, um nicht zu sagen eine Frechheit. Man brauch sie daher als Diskussionspartner mangels Qualifikation nicht ernst zu nehmen. Haben sie denn nicht zur Kennnis genommen, dass ich meine Quelle, im Gegensatz zu ihnen, angegeben habe? Ich ersuche sie jetzt letztmalig - bleiben sie beim Thema und machen sie nicht immer wieder ein neues Fass auf, um von ihrem Unzulänglichkeiten abzulenken. Die Beurteilung von Kernkraftwerken überlassen sie bitte Leuten, die davon mehr Ahnung haben als sie, und vor allem gebietet es der Anstand, erst mal abzuwarten, bis dieses Thema überhaupt zur Kommentierung und Diskussion ansteht. Jetzt und hier kann man nur sagen "Thema verfehlt - setzen - sechs".
(08.11.2014 12:55)
meinereiner
Bessere Rechenmodelle
Bessere Rechenmodelle und immer mehr Referenz Windkraftanlagen führen doch gerade dazu, dass bei neuen Windparks die Prognosen der Realität sehr nahe kommen.
Der Windpark Hohenahr ist sicher ein gutes Beispiel für Akzeptanz vor Ort und Erfolg.
freno, sie bringen hier ja gerne ihre falschen Zahlen tendenziös ein und am Ende rechtfertigen sie das mit der "Meinungsfreiheit" oder dass es nicht "falsch" sondern nur "ungenau" war.
Ich finde, man kann den Ertrag von Windparks durchaus mal mit deutschen Atomkraftwerken vergleichen, die ja angeblich immer zuverlässig Energie liefern. Seltsamerweise aber bis zu 25 Prozent ihrer Laufzeit still standen.
Ich weiß, die Wahrheit ist unangenehm lieber freno
(08.11.2014 12:03)
freno
Ungereimtheiten nein danke
Aus einer Behauptung wird auch nach der x-ten Wiederholung keine belastbare Gewissheit. Es stand hier zur Kommentierung lediglich ein Artikel zur geplanten WKA in Grünberg an. Statt abzulenken, bitte erst mal zu allenn untenstehenden Fragen Stellung nehmen. Und was die der Kernkraftwerke angeht, können wir uns gerne mal zu einem gegebenen Zeitpunkt unterhalten. Hier geht es erst mal um die von Ihnen verbreiteten Ungereimtheiten, Herr Meinereiner. Und total daneben ist sohnehin ihre abschätzige Bemerkung über die BI gegen den Windwahn.
(08.11.2014 11:01)
meinereiner
Windparks Umgebung
Also der im Beispiel genannte Windpark Hohenahr hat vor Ort eine hohe Akzeptanz und auch der Betreiber ist sehr zufrieden, wurde doch der Ertrag erreicht.
Klar versuchen sog. BIs der Windkraftgegener - von wem auch immer diese gesteuert und finanziert werden- das immer schlecht zu reden.
freno, statt hier weiter falsche Zahlen tendenziös einzubringen und die Mär von unrentablen Windparks zu verbreiten, kümmern sie sich lieber mal um unrentablen AKWs, die bis zu einem viertel ihrer Betriebszeit still standen.
Das verschweigen sie ja ganz gerne, ebenso wie die gigantischen Kosten die dir Rückbau und Endlagerung noch kosten wird. Es ist ja bekannt, dass sie der Atomlobby sehr nahe stehen.
(07.11.2014 21:04)
Tobiwan35
Im Bundesverband Windenergie
halte ich Windkraftgegner für unwahrscheinlich. Werner Daldorf vom Bundesverband Windenergie hat 2013 die folgende Mär erzählt: „37% der Jahresabschlüsse zeigten einen negativen cash flow, d.h. die Darlehenstilgungen waren höher als die vom Windpark erwirtschafteten Mittel. Nur in 35 % der Jahresabschlüsse wurden Ausschüttungen von 2 % und mehr ausgewiesen.“ „Rund die Hälfte aller kommerziellen onshore- Windparks laufen so schlecht, daß deren Anleger froh sein können, wenn sie nach 20 Jahren ihr Kommanditkapital zurückbekommen haben.“ Über Hohenaar können wir im Januar weiterdiskutieren, wenn Jahresergebnisse vorliegen. Bei einem Vortrag der Lokalen Agenda 21 am 14.Okt. in GI hatte Dr. Justus Brans gemeint, daß "Schwachwindanlagen" bald 30-40% Volllaststunden liefern können. Eine tolle technische Weiterentwicklung, wenn man bedenkt, daß in Hessen 2010 die Volllaststunden 13% betrugen, (Küste bis 19%). Wenn man sich mal näher damit beschäftigt kann man sehen, dass dies durch die Verringerung der Generatorleistung (Pmax im Nenner) bei gleichem Rotor erreicht wird. Eine tolle Augenwischerei und es folgt gleich Nr2: die "Erhöhte Anfangsvergütung" §29EEG alt, jetzt §47". Dadurch erhalten WEA 8,9c statt 4,95c/kWh. Auf optimal windschwachen Standort erhalten sie das für 20 Jahre.
(07.11.2014 16:01)
freno
Heisse Luft
Danke für die Quasi-Zustimmung, dass für die Behauptungen unter "Ertrag Windpark in Umgebung" weder eine Quelle, noch die Berechnungsgrundlage der "Hochrechnung" angegeben werden kann. Wie vermutet, handelt es sich somit um eine typische Schönrechnerei der Energiewende-Lobby. Zu den vorherigen "Quasi-Bestätigungen" hatte ich mich schon unter "20 Prozent Minderleistung" bedankt. Der Rest unter "Ertrag Windparks" ist heisse Luft und gehört auch garnicht hierher.
(07.11.2014 12:44)
meinereiner
Ertrag Windparks
Windparkgegener betreiben ja einen ziemlichen Aufwand um die Mär von unrentablen Windparks zu verbreiten.
Wer finanziert eigentlich diesen Aufwand? Hochprofessionelle Webseiten werden sicher nicht so nebenbei nach Feierabend von Bürgern vor Ort gepflegt, gestaltet und mit Daten gefüttert.
In Hohenahr ist die Akzeptanz des Windparks von Beginn an vorhanden gewesen, der prognostizierte Ertrag wurde ziemlich genau erreicht.
Warum sollte das beim Windpark Grünberg anders sein?
@freno sie sprechen immer von Minderleistung
Zum Vergleich die Minderleistung der deutschen Atomkraftwerke.
Ein viertel ihrer Betriebszeit standen die AKWs still.
Von den Kosten für Bau, Betriebskosten, Rückbau und Zwischen und Endlagerung mal ganz zu schweigen.
(07.11.2014 10:53)
freno
20 Prozent Minderleistung
Behaupten kann man ja vieles. Wie wärs denn mal mit ner anständigen Quellenangabe, meinereiner.
Hier meine Quelle: Bürgerinitiative Rennstrasse, übernommen vom Einspeisepunkt Asslar. Jahresertrag aller 7 Anlagen von Jan 2013 bis Dez 2013 ist 34.704 MWh, wobei Anlage 7 im Januar noch eine Minderleistung zeigte (vermutlich Baumassnahme). Bei grosszügiger Hochschätzung dieser Anlage mit den Ergebnissen der anderen Anlagenteile ergibt sich 34.836 MWh, also immer noch ca. 20 Prozent von den grünen Wunschträumen der WKA-Lobbyisten entfernt.
Und warum meinereiner den schon angegebenen Ertrag von 12 Monaten noch mal extra auf 12 Monate hochrechnen muss, das wissen auch nur die Götter. Das sieht doch sehr nach Schönrechnen aus.
Und es bleibt zu hoffen dass iTerra (darumm ging es ja eigentlich) die Bürger nicht auch so an der Nase herumführt.
Und danke noch mal für die Quasi-Bestätigung meiner Hinweise zur "Unterstützung von Windenergie durch fossile und atomare Energieträger".
Noch Fragen?
(06.11.2014 19:44)
meinereiner
Ertrag Windpark in Umgebung
Im erwähnten Windpark Hohenahr arbeiten seit April 2013 alle 7 Anlagen.
2013 lieferte der Windpark 34.700 MWh
Hochgerechnet auf volle 12 Monate des Jahres 2013 kommt man also ziemlich genau auf die prognostizierten 44.000 MWh/Jahr.
(06.11.2014 17:42)
freno
Beispiel WKA Hohenahr
Bitte Zeitberechnung nach mal nachprüfen. Ich erhalte einen Zeitraum von 1 Jahr und 7 Monaten!
Zitat aus Powerpoint-Präsentation der Firmen ABO-Wind und Mainova zum Projekt Hohenahr „Seit April 2013 arbeiten nun alle 7 Anlagen“.
Im der Präsentation wird ausserdem angegeben: "Jährliche Schadstoffeinsparung: ca. 35.000 Tonnen CO2". Das ist nur richtig, wenn man die WKA isoliert betrachtet, was man aber ehrlicherweise nicht darf. Siehe untenstehenden Kommentar zur Problematik bei Schwachwind unter "Nein - warum auch".
(06.11.2014 10:15)
meinereiner
Windpark Ertrag
Windkraftgegner gehen gerne mit den Zahlen hausieren, die belegen sollen, dass Windparks nicht die prognostizierten Erträge liefern. s.u.
Beispiel Windpark Hohenahr:
Die Windkraftgegener der einen Bürgerinitiative behaupten der Ertrag liege nur bei 28.560 MWh/Jahr, die anderen sagen es waren 34.700 MWh/Jahr.
Beide verschweigen, dass der Windpark noch kein volles Jahr am Netz war.
Prognostiziert waren 44.000 MWh/Jahr
(05.11.2014 22:15)
Tobiwan35
Ein naheliegendes Projekt
Laut vernunftkraft.de - www.rettet-den-taunuskamm.de:
Ertrag des Windparks Hohenahr (Einspeisung Aßlar) im Lahn Dill Kreis: 28.560 MWh/Jahr - Prognose 44.000 MWh
Laut aktueller Zahlen von www.energymap.info Anschlusspunkt Aßlar 33.108 MWh/Jahr und Prospekt Mainova 45.300 MWh. Laut meinem Taschenrechner -27%. Ich hoffe die Kleinanleger bekommen wenigstens ihre Einlagen wieder.
(03.11.2014 15:49)
freno
Im Leewe net
Was das Amusement unter der Überschrift "Köstlich" mit dem zu kommentierenden Presseartikel zu tun aben soll, oder wenigstens mit einer Widerlegung meiner angeführten Argumente (siehe unter "Nein - warum auch"), das wissen die Götter. Soll ich mich jetzt bedanken, für die Nichtwiderlegung meiner Argumente. Wie sagt schon der legendäre Heiz Becker: "im Leewe net"
(03.11.2014 14:20)
Clarimonde
iTerra und das Windwunder
Erst kürzlich fiel mir eine Fachzeitschrift der Windindustrie in die Hände und in dieser aktuellen Ausgabe wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass verlässliche Zahlen bezüglich des tatsächlichen Windaufkommens nicht durch irgendwelche Hochrechnungen oder Zahlenakrobatik, wie sie von iTerra betrieben wird, nur durch eine umfangreiche Messung vor Ort gewonnen werden. Wieso iTerra darauf beharrt, einen Wald zu roden, um Windräder in die Landschaft zu stellen, die ebenso unrentabel laufen, wie einige Anlagen im Vogelsberg, weiß ich nicht. Ich schätze aber, dass schon irgendwo Steuergelder fließen, damit man im Geschäft bleibt, bis Windenergie tatsächlich eine Alternative ist.
(03.11.2014 13:51)
meinereiner
Köstlich
einfach köstlich wie ein Mitkommentierer immer wieder behauptet, die Energiewende sei gescheitert.
Die Realität, dass Ökoenergien erstmals Stromquelle Nummer 1 sind, wird einfach ignoriert. Passt nichts ins Weltbild eines Lobbyisten der Vergangenheit.
Bürgerprotestler gegen Atomenergie werden als Spinner abgetan, während jeder Bürgerprotest gegen Windparks ernst genommen werden soll.
Alles klar!
(03.11.2014 11:23)
freno
Nein - warum auch
Die Genehmigungsfähigkeit der Riesenspargel dürfte bei den politischen Mehrheitsverhältnissen in unserem Lande kein Problem darstellen. Wie lange noch, fragt man sich. Spötter sagen, die Energiewende sei schon gescheitert. Erst mal ist die Wirtschaftlichkeit auch kein ernst zu nehmendes Problem! Schließlich gilt man doch als Investor und Betreiber der Inhaber einer „privilegierten Energiequelle“, deren Strom vom Netzbetreiber immer angenommen werden muss, auch wenn er nicht benötigt wird und deren Unterstützung in Schwachwindphasen durch viele weitere Kohlekraftwerke und teilweise durch Atomkraftwerke jederzeit garantiert werden muss. Klar, dass dadurch ein zusätzlicher Aufwand entsteht, aber der wird ja „sozialgerecht“ verteilt auf die „unterprivilegierten“ Stromverbraucher und darf somit bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung unberücksichtigt bleiben. Herzlichen Glückwunsch iTerra.
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