Die Zahl der ehrenamtlichen Helfer betrug um die 100 Personen und erhöhte sich später. In Lumda und in Reinhardshain begutachtete noch am Abend ein Statiker des THW die entstandenen massiven Zerstörungen und bezeichnete es als realistisch, die Schäden auf insgesamt rund eine Million Euro zu schätzen.
Die festgestellten Beschädigungen wurden von den Einsatzkräften in drei Gruppen eingeteilt. »50 betroffene Gebäude«, hieß es vorerst für Lumda, davon 14 besonders schwer, weil Dächer bzw. Dachstühle mit enormer Sturmkraft weggerissen worden waren. Etwa drei Dutzend Häuser zog der Tornado mittelschwer bzw. leicht in Mitleidenschaft. Zwölf beschädigte Gebäude wurden in Reinhardshain registriert, davon drei besonders schwer. Letztlich konnte festgehalten werden, dass kein Haus komplett unbewohnbar ist.
Vom frühen Abend bis spät in die Nacht waren die Lumdaer, die Reinhardshainer und herbeigerufenene Handwerker im Einsatz, um Dächer provisorisch abzudichten, lose Ziegel und Dachbalken zu bergen, Bäume von der Straße zu holen und aufzuräumen. Bäume lagen in Lumda, Reinhardshain und Weitershain.