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Positives Signal für Betreuung an der Grundschule Grünberg

Artikel vom 02.02.2012 - 10.59 Uhr

Positives Signal für Betreuung an der Grundschule Grünberg

Grünberg (tb). Der Elternverein, der sich 18 Jahre um die Schülerbetreuung an der Grundschule Grünberg gekümmert hat, löst sich im Juli auf. Ein neues inhaltliches Konzept der Schulleitung steht – nicht aber die Finanzierung. Springt die Stadt ein? Ein erstes positives Signal darf die Schule am Diebsturm jetzt verbuchen.

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Wie von dieser Zeitung berichtet, hat die »Schule am Diebsturm« bei der Stadt einen Zuschuss von 20 000 Euro per anno beantragt. Vor Wochenfrist hatte der Sozialausschuss nach Vorstellung des Konzepts durch die Schulleitung einige Skepsis geäußert, zunächst eine Vorlage der Exekutive gefordert. Am Montag lag der Zuschussantrag auf dem Tisch des Magistrats. Laut Bürgermeister Ide wurde dort der Wunsch erhört, zumindest im Grundsatz.

Die Grundschule hat einen pauschalen Zuschuss beantragt, um die Deckungslücke zu schließen. Dem aber mochte der Magistrat nicht folgen: Nach dem Vorbild des Kreises (er gewährt 100 Euro), so Ide weiter vor dem am Dienstag tagenden Haupt- und Finanzausschuss, soll die Förderung auf die Kinderzahl bezogen sein. Sozusagen eine »Kopfpauschale«, und zwar von 50 Euro je Kind. Gedeckelt auf maximal 200 Kinder pro Halbjahr. Geldwerter Vorteil für Grünbergs Stadtkasse: Nutzen weniger die Betreuungsangebote, fällt der Zuschuss geringer aus.

Hintergrund: Aktuell nutzen rund 170 Kinder oder 43 Prozent aller Erst- bis Viertklässler die Angebote. Und: Bisher betrug der städtische Zuschuss 4500 Euro, inklusive kleinerer Gaben an Stangenrod und Rüddingshausen.

»Erstmal Grundstock schaffen«

Vor dem unter Leitung von Birgit Otto tagenden HFA sprach sich Ide dafür aus, zunächst einmal einen Grundstock zu legen. Heißt: Einstellung erster Rate von 8400 Euro in den Haushalt 2012, zweite Rate von 11 600 Euro in 2013. In der März-Sitzung könnten die Stadtverordneten dann grundsätzlich entscheiden.

Dem aber mochten die Fraktionsvertreter (noch) nicht folgen. Grünen-Sprecher Ewert erinnerte an die Vereinbarung im Sozialausschuss, wonach der Magistrat zunächst eine aussagekräftige Beschlussvorlage erarbeiten sollte. Grundsätzlich erneuerte Ewert seine Kritik an der Aufteilung der Kosten zwischen Land, Kreis und Stadt.



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