»Polkaholix« eröffnen am Freitagabend »Grimmich Folk«
Grünberg (gl). Das besondere Flair in der Gallusstadt und die liebenswürdige Betreuung durch die Ehrenamtlichen des Organisationsteams sorgen dafür, dass zahlreiche Musiker »Grimmich Folk« immer wieder gerne in ihren Tourenkalender aufnehmen. Auch in diesem Jahr wartet »Hessens schönstes Folkfestival« mit Hochkarätigem auf.
»Apparatschik« treten am Sonntagnachmittag auf (Foto: pm)
Schon heute, Freitag, geht es los: mit der Berliner Band »Polkaholix«, die in der Gallushalle mit SpeedPolka, einer wirbelnden Bühnenshow, atemberaubendem Tempo und vollem Bläserdruck aufspielt. Beginn der Sause ist um 21 Uhr.
15 Bands und Solisten werden am Samstag und Sonntag bei »Grimmich Folk« mitmischen. Gespielt wird auf Bühnen am Fuße des Diebsturms, am Winterplatz und auf dem Marktplatz, in der Hospitalkirche, im Kloster und in Gaststätten. Vor allem am Samstag Abend fällt die Entscheidung schwer, wem man sein Ohr leihen soll und ob einem der Sinn eher nach schottischer Backpipe-Musik, Cajun-Klängen oder portugiesischem Fado steht. Am besten lässt man sich auf den Festivalcharakter ein und lauscht überall.
Melodische Country-Songs oder New Country spielt die Band »Rodeo Drive« aus Mittelhessen am Marktplatz. Hessens »Slowhand« Martin »Bembelator« Philippi spielt mit Freunden in der Gaststätte Lippert und auch das Marion Seibert Duo mit seiner »modern acoustic music« darf nicht fehlen.
Den Diebsturm und die Zuhörer werden die fünf Musiker von »Hillbilly Fevers« mit ihrer »old time and mountain music«, einem Vorläufer der heutigen Country-Music« zum Beben bringen. »Cowpunk« - nein, damit sind nicht die »lila Kühe gemeint« - und Country spielen an gleicher Stelle später am Abend auch »The Hellbilly Willies«. Wer es etwas ruhiger mag, dem sei der Gang entlang eines an der Stadtkirche beginnenden Kreidestriches empfohlen. An dessen Ende steht das Duo »Fado Instrumental«, alias Jan Dijker und Oliver Jaeger, das nicht nur den portugiesischen Fado in all seinen Facetten spielt, sondern auch »seelenverwandte Musik« aus Brasilien oder von den Kapverdischen Inseln. Die Hospitalkirche bietet dafür den passenden Hintergrund.
Am Winterplatz erwartet die Besucher in diesem Jahr bereits zum dritten Mal das »afrikanische Dorf«, diesmal sogar als »Afro-Latino-Dorf«. Schon ab Samstag vormittag kann man Waren, Musik und Gaumengenüsse der verschiedenen Kontinente erleben und sich verzaubern lassen.