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Neues Unterrichtsgebäude an TKS Grünberg eingeweiht

Artikel vom 26.01.2010 - 22.00 Uhr

Neues Unterrichtsgebäude an TKS Grünberg eingeweiht

Grünberg (tb). Abgesehen von den veralteten Räumen oder Werkzeugen - auch dass der Fachbereich Arbeitslehre bisher über den »Campus« der Theo-Koch-Schule verstreut war, war eher suboptimal. Jetzt aber, mit Fertigstellung von »Haus F«, hat das Fach endlich ein »richtiges Zuhause«.
Blick in die moderne Lehrküche	(Foto: tb)
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Blick in die moderne Lehrküche (Foto: tb)
So fasste es Fachbereichsleiter Andreas Schaake bei der »Einweihungsfeier« mit passenden Worten. Vor allem aber freute sich Schaake - wie auch die folgenden Redner - darüber, dass mit dem Neubau die pädagogischen Möglichkeiten der Grünberger Gesamtschule eine Erweiterung erfahren haben.

»Es ist geschafft! Das Werk ist vollendet. Gibt es etwas Besseres, als mit solchen guten Nachrichten in das neue Jahr 2010 zu starten?« Mit einer rhetorischen Frage hatte Schulleiter Herbert Stündl zunächst die Gäste der Feierstunde begrüßt.

Für Stündl wird das Haus mit seinen funktionalen Räumen, neuesten Maschinen und Werkzeugen das Schulklima, als auch Lernkultur und Pädagogik an der TKS effektiv weiterentwickeln. Die modernen, hellen Lernräume ermöglichten zudem »stressfreieres Lernen.«

Jetzt nurmehr hoffen auf die »Verwandlung« von Haus H

Zwar nicht CO2-frei, aber fast: Das neue »Haus F« ist als »Passivhaus« konzipiert. Den Aspekt griff der Schulleiter auf: Seines Wissens handele es sich - in dieser ökologischen Hinsicht - um das »erste und zurzeit beste Schulgebäude des Landkreises Gießen«. Stündl dann in Richtung Schuldezernent Siegfried Fricke: »In unmittelbarer Nähe von Haus F steht mit dem alten Haus H das Schulgebäude, das kreisweit wohl mit Abstand die meiste Energie vergeudet.« Weshalb Stündl um Verständnis bat, dass er - auch mit Würdigung der bisherigen Leistungen des Schulträgers sowie im Wissen um die Kreisfinanzen - den Dank der Schule mit einer Hoffnung verbinde: »Dass sich unsere vier alten Baracken als letzter Schritt der Sanierungsmaßnahmen in ein Gebäude mit 16 Klassenräumen umwandeln. Damit wäre die TKS für die nächsten 20 bis 25 Jahre saniert.« Stündl versicherte, anfallende kleinere Reparaturen würden dann sofort erledigt. Mithin werde es ein für alle mal nicht mehr diesen »Sanierungsstau geben, den wir, Sie und ich, bei unserem Amtsantritt vorgefunden haben.«

Fricke nahm den Ball auf: Seit seinem Amtsantritt 2006 sei in die TKS als größter Schule des Kreises das meiste Geld geflossen - »mit Abstand.« Für Abriss und Neubau von »Haus F« habe man weitere 2,25 Mio. Euro in die Hand genommen - für Fricke die richtige Entscheidung, die den Schulstandort Grünberg weiterentwickle.

Insgesamt investiere der Kreis jedes Jahr rund 7 Mio. Euro in Bau- und Sanierungsmaßnahmen an seinen Schulen. Zusätzlich stünden jetzt (2009/ 2010) rund 28 Mio. Euro aus dem Sonderinvestitionsprogramm des Landes zur Verfügung; je zur Hälfte für Investitionen und Unterhaltungsmaßnahmen zu verwenden. Fricke nun wörtlich Richtung Stündl: »Ich habe Ihren Wunsch gespeichert, wir werden es abarbeiten.«



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