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»Limmer« ließen die Puppen tanzen - und die Männer

Artikel vom 12.02.2010 - 22.00 Uhr

»Limmer« ließen die Puppen tanzen - und die Männer

Grünberg (jhm). »Alle Weiber verirrten sich in Lom’, Sekt und Wein standen überall herum« - in Anlehnung an das Lied des bekannten Märchens von Hänsel und Gretel eröffnete der Siebenerrat mit Vorsitzender Maike Müller zum nunmehr 16. Mal den feucht-fröhlich-frivolen Altweiber-Fasching in Lumda.
Mario Lehr (links) und Jens Sehrt präsentieren pure Männlichkeit.
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Mario Lehr (links) und Jens Sehrt präsentieren pure Männlichkeit.
Für den ersten Programmhöhepunkt zwischen Schwips und verkürztem Schlips sorgten die Funkenmariechen des FSV Lumda, Christin Theiß und Nina Trinkaus, die unter Leitung von Marina Hermann einen fetzigen Showtanz auf die Bühne zauberten. Den ersten Reizpunkt setzte das Männerballett »Irischer Zauber«, das unter Leitung von Elisabeth Werbelow (fast) alle Hüllen fallen ließ. Nachdem die Abordnung aus Geilshausen mit Sitzungspräsident und Ortsvorsteher Markus Titz närrische Grüße überbracht hatte, sorgten die »Adventures« aus Reinhardshain gleich für den nächsten tänzerischen Höhepunkt: Jung und etwas älter, weiblich und männlich - die Narrenschar tobte.

Die Funkenmariechen Vanessa Rahn und Katy Bürger aus Nieder-Ohmen zauberten einen schwungvollen Gardetanz auf die Bretter.

Als Vertretung des Lumdaer Prinzenpaares war bereits im vergangenen Jahr das »Dreigestirn« mit Patrick Linker, Dennis Wächter und Frank Hubner in nachhaltiger Erinnerung geblieben - bei ihrem erneuten Auftritt in diesem Jahr tobte erneut die Närrinnenschar. Der Gesangsvortrag »Schön, dass ich ein Bauer bin« von Patrick Linker tat ein Übriges.

Pure Männlichkeit präsentierten Mario Lehr und Jens Sehrt als »Karl und Heinz«. Puppe »Resi« wurde (wohl kaum) Zeuge, wie sich die beiden Mannsbilder bei der Schar der Limmerinnen unbeliebt machten: So treibe der Hunger das Essen der Gattin rein, der Ekel runter, und der gute Duft entstamme allenfalls der Orangenhaut. Nach einer Schunkelrunde und Schlachtruf des Siebenerrates (»Ui-Ui«) stürmte das nächste Männerballett auf die Bühne: Die Beltershainer faszinierten unter Leitung von Siggi Heinl, Tanja Wichert und Simone Römer in jedem Fall nachhaltig. Anschließend schwangen die Stangenröder unter Leitung von Kerstin Seiderer das Tanzbein. Nach einer im wahrhaftigen Wortsinne »göttlichen Büttenrede« gab es dann für die »Red Devils« des FSV Lumda das erwartet umjubelte Heimspiel, unter Leitung von Marina Hermann machte die Garde die Narrhalla zur Narrhölle.

Die Abordnung aus Atzenhain samt Prinzenpaar und »Hot Silver Stars« grüßte die Menge, bevor drei Männerballetts für einen schier grenzenlosen Reigen voller Erotik sorgten. Die Jungs aus Reinhardshain unter Leitung von Anika Lehr und das Männerballett aus Geilshausen unter Leitung von Anna-Lena Muth, Theresa Fritzsch und Kathrin Kriep dienten dabei aber wohl eher als würdige Stimmungsanheizer für den finalen Höhepunkt - den Auftritt der Lumdaer Kerle mit Rainer Wilhelm, Fabian Schäfer, Mario Schmitt, Andreas Schneider, Dennis Wächter, Florian Loth, Patrick Sauer und Patrick Linker, die unter Leitung von Jaqueline Sauer, Andreas Schneider und Miriam Krahl die Stimmung endgültig zum hormonellen Überschwappen brachten. (Fotos: jhm)

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Artikel vom 12.02.2010 - 22.00 Uhr
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