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Jan Erb ist neuer Vorsitzender der Feuerwehr in Queckborn

Artikel vom 28.02.2010 - 20.27 Uhr

Jan Erb ist neuer Vorsitzender der Feuerwehr in Queckborn

Grünberg (fp). Die Einführung einer neuen Satzung, um den Status eines eingetragenen Vereins zu erreichen, sowie die Neuwahlen des Vorstandes prägten die Hauptversammlung der Feuerwehr Queckborn. Die Brandschützer ernteten auch von Bürgermeister Frank Ide und dem stellvertretenden Stadtbrandinspektor Jörg Sprankel viel Lob für ihre erhebliche Eigenleistung beim Umbau des Feuerwehrgerätehauses.
Zweiter Vorsitzender Eckhard Herzberger dankte eigens Architekt Helmut Müller, Elektriker Burkhard Jäger sowie Thorsten Dörr für seinen Einsatz an der Farbpistole. Dank ging auch an Olaf und Daniel Raschke, die beide allein über 200 Stunden ehrenamtlich zur Verschönerung des Gebäudes beitrugen.

Da die Wehr durch die Arbeiten sehr eingespannt war, übernahm der »Singtreff Mittendrin« kurzfristig die Ausrichtung des Familienabends. Lobende Erwähnung fanden auch das Rote Kreuz Queckborn, die Stadt Grünberg sowie alle Sachspender. Der zweite Vorsitzende berichtete weiter, dass die Wehr derzeit 235 Mitglieder hat. Am 1. Mai wurde eine öffentliche Feier am Gerätehaus veranstaltet, bei der leider ein Kind durch einen Unfall verletzt wurde. Hier werden derzeit die Schadenersatzansprüche rechtlich geklärt. 2009 habe man wegen Arbeitsüberlastung keine Migliedsbeiträge eingezogen, so Rechner Burkhard Jäger auf Anfrage eines Vereinsmitgliedes. Den Zinsverlust (2,10 Euro) glich der Rechner privat Geldbeutel aus. Ansonsten bestätigten ihm die Kassenprüfer Alina Schmidt und Christoph Sommerfeld eine beanstandungslose Buchführung. Wehrführer Daniel Raschke berichtete von 24 theoretischen und praktischen Übungen der Einsatzabteilung (vier Frauen und 22 Männer). Die Feuerwehr Queckborn ist ein wichtiger Bestandteil im G-ABC-Konzept der Stadt Grünberg und nahm so an weiteren Übungen bei der Feuerwehr Grünberg teil. Die Wehr rückte zu 13 Einsätzen aus, darunter waren vier Alarmierungen zu Bränden, sechs technische Hilfeleistungen, zwei Brandsicherheitsdienste und ein Fehlalarm. Die Mitglieder der Einsatzabteilung bildeten sich bei 23 Lehrgängen fort. Erstmals in der Geschichte der Wehr konnte man auf zehn einsatztaugliche Atemschutzgeräteträger zurückgreifen - demnächst zwölf. Raschke richtete einen Satz an die Kommunalpolitiker: »Das Gerätehaus ist fertig und die Ausbildung stimmt - der Weg für ein neues Löschfahrzeug ist frei«.

Jugendfeuerwehrwartin Julia Schmidt berichtete von 136 Stunden feuerwehrtechnischer Ausbildung und 87 Stunden allgemeiner Jugendarbeit. 17 Mitglieder gehören der Jugendfeuerwehr an und acht Kinder bilden die Minifeuerwehr.

Im Anschluss stellte Stefan Preuß den Entwurf einer neuen Satzung vor. Sie hat die Eintragung in das Vereinsregister zum Ziel. Im Vorfeld wurden dazu vom ehemaligen Vorsitzenden mehrere Änderungsanträge eingebracht, die die Versammlung jedoch alle einmütig ablehnte. Nach einer Aussprache wurde die neue Satzung angenommen und unterschrieben.

Unter Wahlleitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Jörg Sprankel fanden die Vorstandswahlen statt. Zum neuen Vorsitzenden bestimmten die Mitglieder Jan Erb, der die Nachfolge von Matthias Mebus antritt, der sein Amt bereits im Vorfeld zur Verfügung gestellt hatte. Stellvertreter bleibt Eckhard Herzberger, während Alina Schmidt künftig die Position des Rechners bekleidet, vertreten von Burkhard Jäger. Mit Alexander Frank fand die Wiederwahl des Schriftführers statt, während Stefan Keil, Volker Röder und Thomas Görnert nun als Beisitzer fungieren. Christoph Sommerfeld bleibt noch ein Jahr Kassenprüfer, zusätzlich wurde Robin Herzberger zum weiteren Prüfer bestellt, Björn Damster fungiert als Ersatzprüfer.

Bürgermeister Frank Ide dankte der Wehr für die geleisteten Einsatz- und Übungsstunden im vergangenen Jahr. Auch die zahlreichen Arbeitsstunden am Gerätehaus lobte das Stadtoberhaupt und bezeichnete es als Schmuckstück, eine der modernsten Unterkünfte in der Großgemeinde.

»Erfreulich ist der Zuwachs in der Einsatzabteilung und auch in der Jugendfeuerwehr«, lobte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Jörg Sprankel die Entwicklung der Feuerwehr Queckborn, die sich eindeutig im Aufwind befinde. Dies schlage sich auch in der Einsatzbereitschaft nieder. Die 13 Einsätze wurden gut abgewickelt, bescheinigte der stellvertretende SBI der Wehr und im Hinblick auf ein neues Fahrzeug betonte er, man sei bestrebt ein LF 10/6 des Katastrophenschutzes im Stadtteil zu stationieren. Abschließend meinte Sprankel, die zahlreichen Ausbildungslehrgänge zeigten den Willen der Wehr, weiter zu kommen.

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Artikel vom 28.02.2010 - 20.27 Uhr
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