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»Italienische Nacht« bei der Chorgemeinschaft Grünberg

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Artikel vom 17.09.2014 - 12.00 Uhr

»Italienische Nacht« bei der Chorgemeinschaft Grünberg

Grünberg (dis). Mit Liedern aus und über das Land, in dem die Zitronen blühen, erfreute die Chorgemeinschaft 1834 Grünberg am Sonntag ihre Zuhörer. Kurz nach der Ankündigung der »Italienischen Nacht« im Sporthotel waren die Karten vergriffen gewesen. Letztendlich kamen an die 90 erwartungsfrohe Besucher, die sich auf einen stimmungsvollen Abend freuen durften.

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Boten Lieder aus und über Italien: Auftritt Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft Grünberg.
© Doris Schütte
Namens des Gesangvereins führte Annika Kreisel unterhaltsam durch den Abend. Wie sie eingangs erläuterte, sei die Auswahl des dargebotenen Stücke – bis auf Ausnahmen – in der Zeit von 1550 bis 1730 angesiedelt. Wie zu hören, habe sich bereits im 16. Jahrhundert bei den Komponisten Italien alles um »Amore« gedreht – »auch wenn die Wortwahl eine andere war, man es mit der Treue oft nicht so genau nahm.«

Der Gemischte und der Junge Chor »Taktzente« der Chorgemeinschaft wechselten sich im Programm ab. Von Mozart erklang »Luci care, Luci belle«, gefolgt von »O occhi manza mia« von Orlando di Lasso und »Questa dolce sirena« von Giovanni Gastoldi. Nicht fehlen durften Ausschnitte aus den Verdi-Opern »Aida«, »Il Trovatore« und »Nabucco«, wobei bei Letzterer Svenja Haberland brillant einen Part der Azucena sang.

Schließlich wurden Ohrwürmer jüngeren Datums wie »Santa Lucia«, »Capri Fischer« sowie das allseits bekannte »O sole mio« interpretiert, das »Taktzente« nochmals wiederholt. Der Junge Chor ließ ím Weiteren »Piu non si trovano«, wiederum von Mozart, »D’all oriente« von Rossini sowie solch bekannte Italo-Popsongs wie »Sempre, sempre« von Al Bano & Romina Power, »I belong to You« von Eros Ramazotti und Anastasia, »Gloria« von Umberto Tozzi oder »Buona Sera« von Louis Prima schwungvoll erklingen.

Beide Formationen demonstrierten nachdrücklich ihre gute stimmliche Ausbildung und ausdrucksvolle Sangeskunst, selbst in den anspruchsvollen Passagen, beide wurden von ihrer Dirigentin Monika Bayer unaufdringlich und mit großem Einfühlungsvermögen geleitet. Die Veranstaltung, ergänzt durch landestypische Kulinaria, soll aufgrund des großen Zuspruchs eine Wiederholung erfahren.

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