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»Gute Noten« der Grundschule Grünberg für Lerntherapiehund

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Artikel vom 22.01.2013 - 16.36 Uhr

»Gute Noten« der Grundschule Grünberg für Lerntherapiehund

Grünberg (pm).Tiergestützte Pädagogik kommt immer mehr zum Einsatz - allein die Anwesenheit des Tieres im Unterricht hat positive Auswirkungen aufs Lern- und Sozialverhalten der Klasse. Die Grundschule Grünberg hat nach dem ersten Schulhalbjahr mit Labrador »Tino« gute Erfahrungen gemacht.

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»Tino« mit seinen Freunden. (Foto: pm)
Unterstützt durch Anja Peppler, Leiterin der Schule am Diebsturm, ist Förderschullehrerin Marissa Thiel für das Lernen an und mit dem Hund verantwortlich.

Gerade im Rahmen der inklusiven Beschulung, so heißt es in der Pressemitteilung der Grundschule weiter, sei es das Ziel, den Hund dem Unterricht beiwohnen zu lassen, um die sozialen und kommunikativen Prozesse vor Ort zu verbessern. Marissa Thiel entwickelte ein Konzept, das den Kindern eine Früherziehung im Umgang mit dem Hund ermöglicht, d.h. das Tier ist aktiv ins Geschehen einbezogen, es übernimmt etwa eine Rolle im Spiel, ist Interaktionspartner, lässt sich anfassen, reagiert auf Kommandos, ist Spielpartner und Helfer.

Weiterhin wird »Tino« in der Kleingruppenförderung eingesetzt und ist Bestandteil der präventiven Sprachheilarbeit. Er regt an zur Kommunikation - Sprechen wie Interaktion (zum Beispiel »Briefe« an den Hund schreiben) - und ist somit Mittelpunkt des Sprachhandelns.

Labradore gelten als sehr gutmütig. Sie gehen mit fremden Menschen ebenso friedlich um wie mit Kindern und anderen Tieren. Es ist wichtig, dass ein Labrador vor allem geistig gefordert wird, d. h. dass er auch arbeiten und seinen Kopf gebrauchen darf. Aufgrund seiner positiven Wesensbeschreibung ist er als Lerntherapiehund und somit für die Schule besonders gut geeignet.

Wie die Schule weiter schreibt, nimmt »Tino« an zwei bis drei Tagen pro Woche am Unterricht teil. Laut Marissa Thiel hat sich dabei gezeigt, dass gerade der Körperkontakt zum Hund sowie die Anwesenheit des Tieres im Unterricht sehr beruhigend auf die Kinder wirkt. Und auch sonst erhält »Tino« nach dem ersten Halbjahr »gute Noten«: »Die Schüler nehmen mit Freude am Unterricht teil, der Hund verbessert die Lernatmosphäre, steigert die Konzentration der Schüler und gestaltet positiv den Schulalltag mit.« Alle Beteiligten werten Tinos Einsatz als vollen Erfolg für die Schule und freuen sich auf viele weitere Einsätze.

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Artikel vom 22.01.2013 - 16.36 Uhr
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