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Grünberger Unternehmen Bender expandiert

Artikel vom 14.02.2011 - 12.04 Uhr

Grünberger Unternehmen Bender expandiert

Grünberg (tb). Seit Längerem bereits trägt sich das Grünberger Unternehmen Dipl.-Ing W. Bender GmbH & Co. mit Expansionsabsichten. In Kürze aber dürfte die letzte Hürde genommen sein: Der Bauantrag wurde vor wenigen Wochen eingereicht, die Stadt hat ihr Einvernehmen hergestellt und rechnet mit einer problemlosen Genehmigung der Kreisbauaufsicht. Auf fünf Bauabschnitte verteilt, sieht die Planung des Marktführers für Überwachungssysteme der elektrischen Sicherheit, eine umfassende Neuordnung seines Stammsitzes vor.
Noch in diesem Jahr soll es mit der umfassenden Neuordnung des Stammsitzes der Dipl.-Ing. W. Bender GmbH& Co. KG in Grünberg los
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Noch in diesem Jahr soll es mit der umfassenden Neuordnung des Stammsitzes der Dipl.-Ing. W. Bender GmbH& Co. KG in Grünberg losgehen. Einher geht die Neuordnung eines kompletten Viertels im Grünberger Industriegebiet - ein Millionenprojekt von städtebaulicher Relevanz. Um Platz zu schaffen, wird etwa ein halbes Dutzend Gebäude abgerissen. In rund vier Jahren soll die ambitionierte Planung Stein und Glas geworden sein. Die Skizze zeigt die Neubauplanung, links unten das Empfangsgebäude an der Ecke Londorfer / Robert-Bosch-Straße, das als einziges Firmengebäude bestehen bleibt. (Foto: pm)
Bereits ein erster Blick auf die Entwürfe des Architekturbüros verrät: Das Gesicht des Industriegebiets an der Straße nach Londorf wird sich komplett verändern. Ein privates Vorhaben mit städtebaulicher Relevanz.

Wie anhand des Entwurfs zu erkennen, wird nahezu das komplette Viertel zwischen Londorfer, Robert-Bosch- und Carl-Benz-Straße neu geordnet. Heißt: Bis auf das Empfangsgebäude zur Landesstraße hin, wird der Altbestand abgerissen, die Fläche neu bebaut - eine Aufwertung für Grünbergs nördliches Entree.

Dass vonseiten der Genehmigungsbehörden keine Hürden aufgebaut werden, damit rechnet die Stadt, naturgemäß interessiert an der weiteren Aufwärtsentwicklung ihres mit knapp 300 Beschäftigten vor Ort (weltweit sind es rund 500) auch größten Arbeitgebers. Laut Bürgermeister Frank Ide hat es im Vorfeld der Bauantragstellung entsprechende Signale gegeben. Nicht zuletzt: Der Kreis sehe keinen Bedarf für ein Bauleitplanverfahren, bestehende Bebauungspläne fürs Industrie- und Gewerbegebiet »Temperwiesen« ließen die Abweichungen zu.

Wie der Verwaltungschef bestätigte, dürfte mit dem Durchbruch in Sachen »Bender-Neubau« auch der Erweiterung des Baumarktes nichts mehr im Wege stehen (wie von der GAZ berichtet, benötigt der »Herkules«-Investor dafür ein Bender-Grundstück gegenüber der Polizei, das für etwaige Expansionen vorgesehen war).

Sabine Bender-Suhr, kaufmännische Geschäftsführerin der Walter Bender GmbH zu den Motiven der Investition: »Auch in Zukunft wollen wir unseren Kunden innovative und qualitativ hochwertige Produkte anbieten und neue Märkte öffnen. Durch die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre - trotz Wirtschaftskrise - sind die Mitarbeiter- und Produktionszahlen stetig gestiegen. Eine Expansion wurde unumgänglich.«



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Artikel vom 14.02.2011 - 12.04 Uhr
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