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Grünberger »Sängerkranz« auf der Suche nach einer Bleibe

Artikel vom 16.01.2012 - 13.26 Uhr

Grünberger »Sängerkranz« auf der Suche nach einer Bleibe

Grünberg (fp). Die Zeit nach den Jubiläumsveranstaltungen zum 100-jährigen Bestehen 2010 ließen die Aktiven des »Sängerkranz« Grünberg etwas ruhiger angehen. Dies war dem Bericht des Vorsitzenden Sigurd Skill zu entnehmen Eifrig erörtert wurde das Übungsraumproblem, dessen Lösung nicht ganz einfach erscheint.

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Vorsitzender Sigurd Skill mit Baldur Weber, der seit 50 Jahren im Chor singt. (Foto: pm)
Höhepunkt 2011 war die ökumenische Hubertusmesse, die der »Sängerkranz« mit anderen Vereinen gestaltete. Der Vorsitzende skizzierte die Aussichten, junge Leute für den Chorgesang zu gewinnen. Sie suchten neue Formen, in der Regel von Singgruppen oder jungen Chören, pflegten ein völlig anderes Repertoire. Er bedauerte, dass bei Konzerten und Liederabenden wenige deutsche Lieder vorgetragen werden. Er meinte, dass der »Sängerkranz« an fremdsprachige Chorliteratur herangehen müsse, die Hauptrichtung bleibe aber das deutsche Liedgut. Den Grünberger Weihnachtsmarkt beschickten die Sänger praktisch seit seiner Gründung. Aus Alters- und Gesundheitsgründen wurde die Hütte an die Handballer verkauft. Geplant sind in diesem Jahr die Auftritte bei der Matinee im Brunnental am Pfingstsonntag, ein Kritiksingen, ein Chorkonzert im November sowie bei Weihnachtsfeiern. Außerdem überlegt man, am Abschlussfest des Deutschen Chorfestes auf dem Römerberg in Frankfurt am 10. Juni teilzunehmen.

Zum 31. Dezember zählte der »Sängerkranz« 100 Mitglieder, davon sind 23 aktive. Skill dankte den Sängern, Dirigent Alexander Launspach, Vereinswirtin Heidrun Lippert sowie allen Vorstandsmitgliedern. Schriftführer Rolf Hahn erwähnte Gratulationen und Ständchen bei Geburtstagen und Ehejubiläen. Beim Kritiksingen des Ohm-Lumdatal-Sängerbundes erhielt man wertvolle Anregungen. Unterstützung leistete man beim Brunnentalfest. Ein Tagesausflug führte nach Bad Ems, vorbereitet von Hermann Röhm, eine weitere Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Goslar, geplant von Rosemarie Hahn. Rechner Reinhard Schlosser legte die Finanzlage offen, die Kassenprüfer bescheinigten eine tadellose Buchführung, sodass der Vorstand entlastet wurde.

Baldur Weber jetzt Ehrenmitglied

Unter Leitung von Friedel Hedrich fanden die Vorstandswahlen statt. Sigurd Skill bleibt Vorsitzender. Weiterhin wurden gewählt: Vize Hermann Röhm, Rechner Reinhard Schlosser, stellv. Rechner Hans Spee, Schriftführer Rolf Hahn, Stellvertreterin Rosi Hahn. Beisitzer Karl-Heinz Eller, Wolfgang Reitz, Ernst-Ludwig Seim. Notenwarte sind Karl-Heinz Eller und Jochen Röther, der auch Gerätewart ist. Den Musikausschuss bilden Wolfgang Reitz und Ernst-Ludwig Seim, im Vergnügungsausschuss sind Rosi Hahn und Hermann Röhm, für die Pressearbeit sorgen Rolf Hahn und Friedel Hedrich. Stimmensprecher sind Karl-Heinz Eller, Jochen Röther, Hermann Röhm, Hans Spee. Fahnenträger ist Günter Fritzius. Kassenprüfern sind Günter Fritzius und Ulli Löchel, Ersatzprüfer Theo Siek.

Ernst-Ludwig Seim wurde für 25-jährige Sängertätigkeit vom Verein und vom Hessischen Sängerbund mit der silbernen Ehrennadel und Urkunde ausgezeichnet, allerdings in Abwesenheit. 40 Jahre Vereinstreue weist Hans Spee auf, 50 Jahre singt Baldur Weber. Der Verein ernannte Baldur Weber zum Ehrenmitglied, da er zudem 21 Jahre im Vorstand mitarbeitet. Von insgesamt 50 Singstunden besuchten Karl-Heinz Eller 49, Joseph Pleyer 47 sowie Heinz Lang, Friedel Hedrich, Ernst-Ludwig Seim und Hans Spee jeweils 46. Sie alle erhielten je eine Flasche Wein. Benzingutscheine gab’s für die auswärtige Sänger Ernst-Ludwig Seim und Martin Wagner. An anderer Stelle als in der Grundschule untergebracht werden müssen Noten, Utensilien sowie ein Klavier. Die Versammlung beauftragte den Vorstand, mit Bürgermeister Frank Ide zu reden, ob in der Gallushalle ein Raum zur Verfügung gestellt werden kann oder eine andere Möglichkeit besteht, das Problem zu beheben.

Und was steht beim Grünberger »Sängerkranz« im eben begonnenen Jahr 2012 auf dem Kalender? Am heutigen Montag, 16. Januar die erste Singstunde, am 27. Mai eine Matinee im Brunnental, am 10. November ein Herbstkonzert in der Gallushalle, am 25. November die Totensonntag in der Kirche, am 15. Dezember die eigene Weihnachtsfeier, tags darauf die Weihnachtsfeier des VdK in Grünberg – und acht Tage vor Heiligabend die letzte Singstunde.

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Artikel vom 16.01.2012 - 13.26 Uhr
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