Nachrichten Web
Sie sind hier: Startseite » Kreis » Städte und Gemeinden » Grünberg »

Grünberg: Baugebiet »Baumgartenfeld« wird vorerst nicht erweitert

Artikel vom 05.02.2010 - 20.47 Uhr

Grünberg: Baugebiet »Baumgartenfeld« wird vorerst nicht erweitert

Grünberg (tb). Der Wunsch des Grünberger Ortsbeirats, die Erweiterung des Baugebiets »Baumgartenfeld« anzugehen, auf dass 2011 mit dem Verkauf begonnen werden könnte, hat kaum Aussicht auf Erfolg: Der Haupt- und Finanzausschuss hat die Ausgabe von 15 000 Euro für die Überplanung der Flächen aus dem Etatentwurf 2010 gestrichen.
Entsprechender Grünen-Antrag traf auf einhellige Zustimmung des Gremiums. Grünen-Sprecher Ewert verwies auf (zunehmende) Leerstände auch in der Kernstadt, da brauche es keine Erschließung eines Baugebiets.

Bürgermeister Frank Ide hatte die Etatisierung der 15 000 Euro in dem von Verwaltung und Magistrat auf- bzw. festgestellten Etatentwurf gerechtfertigt, auf die Wunschliste des Ortsbeirats verwiesen. Und: In dem einzigen städtischen Baugebiet in der Kernstadt gibt es derzeit keine Parzelle in städtischem Besitz mehr.

Ewert dagegen sah keinen Bedarf für eine Erweiterung, forderte fürs erste den Verzicht. »Bei allen Problemen (gemeint ist die Insolvenz des privaten Bauträgers, die Red.), so sollten wir uns doch um die Fortführung des Baugebiets ›Gießener Weg‹ bemühen.« Der Grünen-Politiker räumte dabei ein, er wisse um den geringen Einfluss der Stadt. Aber: »Ein neues Baugebiet, das wäre das falsche Signal«.

»Aktuell 64 Immobilien im Angebot«

In diesem Sinne äußerte sich auch SPD-Fraktionschefin Claudia Wolf und forderte ein »vernünftiges Leerstandsmanagement«. Auf dass die Verwaltung Zuzugswilligen Hinweise geben könnte. Auf entsprechenden, in der nächsten Sitzungsrunde zur Beratung stehenden Antrag der CDU verwies Fraktionschef Erdmann. Ziel sei es, die Verwaltung mit der Erstellung eines »Grundstücks -und Gebäudekatasters« zu beauftragen.

»Wir sind bereits dabei, haben im Zuge der Dorferneuerung Weitershain gestartet«, erklärte Verwaltungschef Ide. Was die Vermutung bestätigte: »Ein Leerstandskataster gibt’s nicht umsonst«. Das - offensichtlich von allen Fraktionen gewünschte - Instrument fand dennoch auch Ide gut. Zumal: Vielleicht seien ja über den Verein »Gießener Land« Fördertöpfe anzuzapfen. Dass in Grünberg derzeit nicht weniger als 64 Immobilen im Angebot stünden, merkte er noch an.



Artikel Drucken Drucken  Versenden
Artikel vom 05.02.2010 - 20.47 Uhr
Social Networks
Facebook Twitter studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace  Del.icio.us
X Diesen Artikel versenden






* Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Kommentar schreiben
Impressum Kontakt AGB Nutzungsbedingungen Datenschutz
TopSeitenanfang