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Eine bunte Mischung aus Filmmusik, Schlager und Pop

Artikel vom 06.06.2010 - 19.42 Uhr

Eine bunte Mischung aus Filmmusik, Schlager und Pop

Grünberg (jhm). Rund 150 Besucher konnte am Samstagabend der junge Chor »Taktzente« der Chorgemeinschaft 1834 Grünberg in der Gallushalle begrüßen. Unter dem Motto »Summer in the City« präsentierten die Sänger anlässlich des 15-jährigen Bestehens unter musikalischer Leitung von Monika Böckling eine bunte Mischung aus Filmmusik, Pop und Schlager, die von Heike Siek launig moderiert wurde.
Überzeugte beim Jubiläumskonzert: der Chor »Taktzente«. 	(Foto: jhm)
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Überzeugte beim Jubiläumskonzert: der Chor »Taktzente«. (Foto: jhm)
Los ging das Programm, welches im vergangenen halben Jahr einstudiert worden war, mit dem schwungvollen »Come in and stay a while« sowie dem Country-Hit von Crystal Gayle »Don’t it make my brown eyes blue« aus dem Jahre 1977. Bei »Fly me to the moon«, unter anderem einst interpretiert von Frank Sinatra anlässlich der Konzertgala zur Rückkehr der Apollo-11-Besatzung war dann zum ersten Mal Gänsehaut angesagt, bevor bei »Lady Madonna« von den Beatles und dem großen Schlager »Lieder der Nacht« von Marianne Rosenberg manch einer im Publikum heimlich mitgesungen haben dürfte.

Mit »En café de la laix en Paris« von Jazz-Pianist Fritz Schultz-Reichel begeisterte Solistin Rita Bayer-Groß. Mit Ausdruckstärke und Stimmumfang versetzte sie die begeisterten Zuhörer in die Stadt der Liebe. Der gemischte Chor der Chorgemeinschaft brachte anschließend mit »Ein Freund, ein guter Freund« aus »Die Drei von der Tankstelle« dem jungen Chor ein schwungvolles Geburtstagsständchen. Etwas schwermütiger war dann »Irgendwo auf der Welt« von Lilian Harvey aus dem Film »Ein blonder Traum«.

Bei »Capri Fischer«, bekannter Hit aus der 40er und 50er Jahren und »Aber dich gibt’s nur einmal für mich« von den Flippers zeigte der gemischte Chor dann die ganze Bandbreite seines Könnens - zwischen schwungvollem Schlager und romantischer Ballade.

Nach einer kleinen Pause, bei der »Taktzente« die Besucher mit Sekt und Häppchen verwöhnte, ging der junge Chor dann mit »Viva la vida« der britischen Formation Coldplay in den Bereich des Chart-Pop-Rock über. Es folgten ein Medley aus einem der erfolgreichsten Hollywood-Filme der 90er Jahre, »Forrest Gump« sowie mit »Heaven« von Bryan Adams eine der größten Liebesballaden der 80er Jahre. »Wie kann es sein« von den Kölner »Wise Guys« überzeugte im Anschluss mit schwungvollem Wortwitz, bevor man mit »May it be« von Enya aus »Der Herr der Ringe« geheimnisvollen Glanz und Pathos versprühte. Jedem im Publikum bekannt war »Bad Day« vom kanadischen Pop- Musiker Daniel Powter. Die von Stevie Wonder komponierte Hommage an Jazzmusiker Sir Duke Ellington entführte überzeugend in die amerikanische Musikszene.

Ein für die Besucher von »Summer in the City« programmatischer Titel war »Thank you for the music« von Abba, bevor »Into the west« der schottischen Sängerin Annie Lennox die passende Zeile enthielt: »You have come to journey’s end« - ein würdiger Abschluss der rundum überzeugenden und gelungenen musikalischen Reise.

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Artikel vom 06.06.2010 - 19.42 Uhr
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