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Arbeiten an Kreisstraße nach Göbelnrod abgeschlossen

Artikel vom 16.06.2012 - 10.50 Uhr

Arbeiten an Kreisstraße nach Göbelnrod abgeschlossen

Grünberg (tb). Auf insgesamt drei Kilometern Länge ist die Kreisstraße 38, zwischen der Abfahrt Göbelnrod der B 49 und Beltershain (mit Ausnahme der Ortsdurchfahrt), erneuert worden. Kostenpunkt: 790 000 Euro. Am Freitag wurde der Abschnitt freigegeben.

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Freigabe der K 38 zwischen der Abfahrt Göbelnrod und Beltershain (v.l.): Göbelnrods Ortsvorsteher Jens Müll, Andreas Lau (Fa. Schnorrpfeil), Kreisbeigeordnete Dr. Christiane Schmahl, Bürgermeister Ide sowie die Vertreter von »Hessen mobil«, Rainer Weil und Lothar Döring. (Foto: tb)
Kreisbeigeordnete Dr. Christiane Schmahl und »Hessen Mobil«-Regionalbevollmächtigter Reiner Weil durchschnitten im Beisein von Andreas Lau (Fa. Schnorrpfeil), Bürgermeister Frank Ide, Lothar Döring (»Hessen Mobil«) sowie Göbelnrods Ortsvorsteher Jens Müll das Flatterband.

Wie Weil erläuterte, war die Tragfähigkeit des Fahrbahnunterbaus nicht mehr ausreichend gewesen, erkennbar an Rissen und Setzungen. Von April an wurde die Asphaltschicht der beiden Abschnitte etwa zwei Zentimeter abgefräst und durch zwei Lagen Asphalttrag- und Deckschicht ersetzt. Was quasi einem Vollausbau entspricht. Zudem wurden die Bankette befestigt.

Die Gesamtkosten betragen rund 790 000 Euro. Der Kreis erhielt eine Landeszuwendung von rund 60 Prozent. Der Dank der Straßenbauer galt der Stadt, Autofahrern und Anwohnern sowie dem Ortsbeirat Göbelnrod für ihr Verständnis bzw. eine gute Kooperation.

Dem schlossen sich der Bürgermeister und die Kreisbeigeordnete an. Wie seitens des Kreises als Baulastträger gestern angekündigt wurde, soll es im Herbst weitergehen, dann soll die Ortsdurchfahrt Göbelnrod an die Reihe kommen ? zumindest im Verlauf der K 38 (inklusive Wieseckbrücke). Wie es hieß, sei dieser erste Abschnitt von den Kreisgremien beschlossen, liege inzwischen das Baurecht vor. Jetzt geht es in die Ausschreibung, in einigen Monaten darf mit dem Baubeginn, 2013 mit dem Abschluss gerechnet werden. Hier sind dann auch die Stadt (Versorgungsleitungen) bzw. die Anwohner (Beiträge für Gehsteige) im Boot.

Wie Ide ergänzte, wird sich, da keine Grundstücke zu erwerben waren, am Straßenverlauf nichts ändern; in der Schillerstraße werden Autofahrer jedoch mit rot eingefärbtem Fahrbahnbelag auf die Engstelle hingewiesen. Für 2014 ist dann mit der Erneuerung des letzten Abschnitts der maroden Ortsdurchfahrt, der K 51 zwischen Bürgerhaus und Ortsausgang Richtung Grünberg, zu hoffen. Dann wären die Göbelnroder, die 2009 mit dem Schild »Willkommen im Dorf mit den schlechtesten Kreisstraßen« ihre Besucher empfangen hatten, endlich am Ziel.

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Artikel vom 16.06.2012 - 10.50 Uhr
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Leserkommentare
(23.06.2012 22:58)
Gerhard Naujok
K41 in Lumda völlig desolat
Eine Schande ist die Ortsdurchfahrt der K41. Es ist völlig unverständlich, warum die K41 westlich und östlich von Lumda saniert wurde, die Ortsdurchfahrt aber eine Buckelpiste geblieben ist. Können das die zuständigen Politiker bitte mal erklären?
(16.06.2012 14:01)
Gerhard Naujok
KreisstraßehuiOrtssrtraße pfui
Mich wundert schon sehr, wie für die Erneuerung der kaum befahrerenen Kreisstraße zwischen Göbelnrod und Beltershain das Geld zu Fenster hinausgeworfen wird, während die, auch von LKW als Autobahnumleitung viel befahrene, ständig geflickte Straße zwischen Stangenrod und Lehnheim, sowie die auch von Schulbussen befahrene, völlig marode untere Walpergasse in Stangenrod unsaniert bleiben. Sind die zuständigen Politiker und Fachbehörden blind?
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