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Angebot an der TKS Grünberg: »Deutsch als Zweitsprache«:

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Artikel vom 16.02.2014 - 10.30 Uhr

Angebot an der TKS Grünberg: »Deutsch als Zweitsprache«:

Grünberg (pm). Seit dem Jahr 2010 gibt es an der Theo-Koch-Schule Grünberg eine DAZ-Klasse (DAZ = Deutsch als Zweitsprache). In dieser werden zugezogene Schüler nichtdeutscher Herkunftssprache aufgenommen, zurzeit sind es 37 Jugendliche.

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MdB Veit informiert sich an der Grünberger Gesamtschule über das Unterrichtsangebot »Deutsch als Zweitsprache«.
© pm
Für MdB Rüdiger Veit, integrationspolitischer Experte der SPD-Bundestagsfraktion, Anlass, sich über dieses Projekt zu informieren.

Schulleiter Jörg Keller und sein Stellvertreter Andreas Jorde freuten sich über solcherart Würdigung ihrer Arbeit. »Unser DAZ-Unterricht verfolgt das Ziel, durch Abbau der sprachlichen Barrieren Schülern nichtdeutscher Herkunftssprache optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme am Unterricht aller Schulstufen und aller Fächer zu schaffen«, erläuterte Jorde das Modell. Dabei würden die Vielfalt der Lernenden und ihre Hintergründe beachtet und wertgeschätzt. Wie die verantwortliche Lehrerin Angela Verworrn ergänzte, empfänden dies alle als Bereicherung der Schulgemeinde. Wie die TKS weiter schreibt, habe Keller den Wunsch nach weiterer Unterstützung durch den Kreis als Schulträger und durch das Land als Kultusbehörde geäußert: »Wir benötigen dringend ein Whiteboard, vier PCs, zwei Audioabspielgeräte (z. B. für Lernprogramme und Hörverstehensübungen), Bücher speziell für diese Zielgruppe. Zudem, das wird gerne ›übersehen», ist aus meiner Sicht auch eine zusätzliche Zeitressource für das Sekretariat erforderlich. Die Aufnahme und die Einpflege dieser Kinder ist ungleich aufwendiger als bei einem herkömmlichen Schulkind. Im Hinblick auf das Land wünschen wir uns DAZ-Fortbildungsmöglichkeiten in der Region speziell für Sekundarstufenlehrer. Zudem erfordert der Integrationsprozess zusätzliche Ressourcen, etwa im Hinblick auf die Vorbereitung von Schulabschlussprüfungen.« Veit habe versprochen, beide Wünsche an die entsprechenden Stellen weiterzugeben. Er finde den Ansatz an der TKS sehr hilfreich für eine gelungene Integration junger Menschen. Im Rahmen seiner Möglichkeiten werde er sich für eine bessere Ausstattung – personell und sächlich – einsetzen.

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Artikel vom 16.02.2014 - 10.30 Uhr
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