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Schandfleck hat sich zum Anziehungspunkt gemausert

Artikel vom 28.04.2010 - 16.18 Uhr

Schandfleck hat sich zum Anziehungspunkt gemausert

Glauburg-Stockheim (olm). »Es war eine Traumveranstaltung, bei tollem Wetter und mit wesentlich mehr Besuchern als im Vorjahr«, freute sich Matthias Koch über den Verlauf des dritten Bahnhofsfestes. Zusammen mit Harald Steinke betreibt Koch den Modellbahnhof, wo am Wochenende kräftig gefeiert wurde.
Feier auf dem Bahnhofsvorplatz: Der frühere Schandfleck zieht jetzt hunderte Besucher an.
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Feier auf dem Bahnhofsvorplatz: Der frühere Schandfleck zieht jetzt hunderte Besucher an.
Am Freitagabend startete das Programm mit der Eröffnung der Kulturhalle und des integrierten Fahrradverleihs. Der ehemalige Güterschuppen auf dem Bahnhofvorplatz war mit Hilfe vieler Freiwilliger renoviert worden. Neu ist der Fahrradverleih der Regionalen Dienstleistungen Wetterau im Nebengebäude der Kulturhalle. Der Radverleih direkt am Vulkanradweg ist ein weiterer Baustein, um die Region touristisch interessanter zu machen. Nach einem Bildvortrag über die Renovierung kamen Politiker und Vertreter der beteiligten Unternehmen zu Wort. Kernaussage war, dass sich der »Schandfleck Bahnhofsvorplatz« zum touristischen Anziehungspunkt entwickelt hat. So äußerten sich beispielsweise Bürgermeister Carsten Krätschmer, der frühere Landrat Rolf Gnadl und auch Edda Weber als Vertreterin des Wetteraukreises. Umrahmt wurde die Veranstaltung von Beiträgen der Musikschule Fröhlich und dem Frauenchor Concordia der Sängervereinigung Stockheim. Zum Abschluss heizte der Rocksänger Peter Volland die Stimmung noch mal richtig an und konnte die Bühne erst nach mehreren Zugaben verlassen.

Weiter ging der Festbetrieb am Samstagmittag. Uhr. Auf dem Bahnhofsgelände gab es eine Modellbahnbörse, eine historische Drehorgel sowie eine Tombola. Im oberen Stockwerk des Bahnhofsgebäudes fanden Sonderausstellungen statt, und die Besucher konnten die Miniatur-Landschaften der Modellbahnen bewundern. Dort sind mit viel Liebe zum Detail regionale Bahnstrecken nachgebaut. Für die kleinen Gäste war ebenfalls gesorgt: Auf dem Vorplatz waren eine Hüpfburg, ein Karussell und eine Kindereisenbahn aufgebaut. In der neuen Kulturhalle fand dazu noch ein Kinderflohmarkt statt. Wer wollte, konnte sich mit der Bimmelbahn zu einigen Geschäfte fahren lassen, die am Wochenende geöffnet hatten. Zusätzlich gab es einen Oldtimer-Bus, der die Gäste auf den Glauberg kutschierte. Dort standen Führer bereit, die über die »Keltenwelt am Glauberg« informierten.

Den Sonntag eröffnete Alleinunterhalter Andy, bevor die Besucher sich von der Kindertanzgruppe »Irish Softshoe Dance« unterhalten ließen. Danach spielte das Orchester von Eintracht Glauberg, und die Oldtimerfreunde Gelnhausen stellten ihre Karossen zur Schau. Ein Schmankerl waren die Fahrten mit dem roten Schienenbus VT98 nach Gelnhausen. Der »rote Brummer« war von den Eisenbahnfreunden Lollar zur Verfügung gestellt worden, weil die Dampflok der Museumseisenbahn Hanau wegen eines Lokschadens ausgefallen war. (Foto: olm)

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Artikel vom 28.04.2010 - 16.18 Uhr
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