Holzbearbeitung wie in der Stein-, Bronze- und Eisenzeit
Glauburg
(geo). Den Facettenreichtum des Waldes als wertvolle Kulturlandschaft mit Vergangenheit konnten Besucher der Keltenwelt am Wochenende erleben: Zum »Internationalen Jahr der Wälder« bot das Museum zahlreiche Aktionen an.
Revierförster Werner Uhrig (l.) und Waldpädagoge Jürgen Krause zeigen den Besuchern Skulpturen zum Thema Jagd und verschiedene Tierpräparate. (Fotos: Lori)
In Kooperation mit Hessen-Forst und der Wetterauer Archäologischen Gesellschaft gab’s Vorführungen, Mitmachaktionen und Vorträge rund um das Thema Wald.
Museumspädagoge Thomas Lessig-Weller führte durch die Entwicklung der Holzbearbeitung, indem er selbstangefertigte Äxte und Beile zeigte, wie sie schon in der Stein-, Bronze- und Eisenzeit verwendet worden waren. Gemeinsam mit Museums-Mitarbeiter Ulrich Wald erläuterte er, wie das Holz behauen und bearbeitet wurde.
Bei einem Quiz galt es, diverse Holzstämme der richtigen Baumart zuzuordnen. Auf große Resonanz stießen auch die naturpädagogische Führungen.
Tilman Greiner zeigte, wie aus einem Stück Eschenholz eine Schale entsteht und erklärte die Arbeit an der Drechselbank.
»Wald ist mehr als Bäume. Es ist ein Lebensraum, an dessen Rändern auch die Biene Honig sammelt«, erklärte der Limeshainer Imker Peter Pätzold. Er bot diverse Honigarten aus eigener Produktion zum Probieren und Kaufen an. Bei einem Gewinnspiel konnten Besucher ein Glas Honig abstauben.
Tilman Greiner demonstriert die Arbeit an der Drechselbank.