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Archäologische Gesellschaft am Glauberg umstrukturiert

Artikel vom 21.01.2010 - 17.00 Uhr

Archäologische Gesellschaft am Glauberg umstrukturiert

Glauburg (pdw). Büdingen, Nidda und Ortenberg sind der umfirmierten Archäologischen Gesellschaft am Glauberg beigetreten. »Die Entwicklung der ›Keltenwelt am Glauberg‹ hat eine Ausstrahlung und Auswirkung auf die gesamte Region. Mit dem Beitritt der drei Städte wird die zukunftsweisende Neustrukturierung der Gesellschaft weiter vorangebracht«, zeigt sich Landrat Joachim Arnold in einer Pressemitteilung überzeugt.
Haben noch einiges vor in Sachen Archäologie am Glauberg: Landrat Joachim Arnold mit den Vertretern der Gesellschafter in der Ar
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Haben noch einiges vor in Sachen Archäologie am Glauberg: Landrat Joachim Arnold mit den Vertretern der Gesellschafter in der Archäologischen Gesellschaft am Glauberg. (Foto: pdw)
Wie bisher gehören auch der Wetteraukreis, die Gemeinde Glauburg, der Förderverein sowie der Heimat- und Geschichtsverein Glauberg der Gesellschaft an. Der Wetteraukreis bleibt Mehrheitsgesellschafter. Die Gesellschaft firmiert jetzt als ›gemeinnützige Wetterauer Archäologische Gesellschaft Glauberg GmbH‹. »Wir sind in Gesprächen mit weiteren Kommunen, die eine Beteiligung für 2010 ins Auge gefasst haben«, teilt der Landrat mit.

Das Land Hessen beabsichtige künftig eine enge Zusammenarbeit mit der Gesellschaft. Hessen baut und betreibt das Landesmuseum am Glauberg. Die Gesellschaft soll in den Betrieb und die Entwicklung der »Keltenwelt« eingebunden werden. »Wir arbeiten an einem Kooperationsvertrag, der die Arbeitsbereiche und Abläufe in der Keltenwelt präzisieren soll«, sagt Arnold.

Das Besondere an der geplanten Zusammenarbeit sei, dass in einem Landesmuseum neben Forschung, Wissenschaft und Vermittlung auch kulturtouristische und strukturfördernde Aufgaben verankert werden sollen. »Die Gesellschaft soll die ›Keltenwelt am Glauberg‹ in den Kontext anderer historischer Plätze und kultureller Zeugnisse einbetten und archäologische sowie kulturgeschichtliche Sachverhalte veranschaulichen«, erläutert Arnold. »Das Ziel ist, insbesondere die Archäologie- und Kulturlandschaft der Wetterau, den Glauberg und die Kelten in einen kulturgeschichtlichen Zusammenhang zu stellen.«

Für den Geschäftsführer der Gesellschaft, Bernd-Uwe Domes, bietet die Region eine Vielfalt an Möglichkeiten, um aus dem elementaren Zusammenhang von Erdgeschichte, Rohstoffen und Kulturgeschichte neue Erkenntnisse und Grundlagen für interessante archäologische und kulturgeschichtliche Angebote zu entwickeln. Die Vermarktung erfolgt unter dem Label »Keltenwelt am Glauberg - Museum, Archäologischer Park und Forschungszentrum« durch die Gesellschaft in Abstimmung mit dem Land Hessen.

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Artikel vom 21.01.2010 - 17.00 Uhr
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