Friedberg (har). Das erste Spielefest auf dem Gelände der Kinderfarm Jimbala unweit der 24 Hallen lockte am Samstag bei schönstem Sommerwetter viele große und kleine Besucher an. Vor dem Eingang in das große Maislabyrinth, das noch bis Ende September an Samstagen und Sonntagen sowie nach Vereinbarung geöffnet ist, herrschte den ganzen Tag über reges Treiben.
Manche Kinder warfen sich den Ball an der Schnur zu, andere spielten »Billard«. Ebenfalls im Angebot war eine ganze Reihe von Großbrett- und Geschicklichkeitsspielen. Wer wollte, konnte sich Gesicht oder Arme kunstvoll schminken lassen. Die Jüngsten hatten ihren Spaß in dem noch einmal vergrößerten Sandhaufen, und durch ein langes Plastikrohr konnte man Bälle rollen lassen. Ein kleines Trampolin lockte die jüngeren Besucher ebenso an wie ein Kriechtunnel oder ein kleines Zelt. Groß war das Interesse der Kinder, wenn sich Elisabeth Reuter an ihre Töpferscheibe setzte und mit den jungen Besuchern Schalen und andere Gefäße töpferte.
Geöffnet war das kleine Labyrinth, wo die Kinder ihren Spaß beim Durchlaufen hatte. Natürlich nutzten viele Besucher das Fest auch, um den richtigen Weg durch das über drei Hektar große Maxi-Labyrinth zu finden. In diesem galt es, die Stempel mit den Tierspuren zu finden und auf der Spielkarte dem richtigen Tier zuzuordnen.
Den Spieletag nutzte die acht Jahre alte Namira, um mit ihren vier Freundinnen und einem Jungen ihren Geburtstag nachzufeiern. »Das bieten wir nach Voranmeldung auch gerne in der Woche an«, erklärte Hannes Motsch, 2. Vorsitzender der Kinderfarm, deren Aufbau im kommenden Jahr beginnen soll. Wie eine Kinderfarm aussieht, das wurde in einer Ausstellung mit Bildern vom »Dreieichhörnchen« am Reuterpfad in Dreieich-Sprendlingen gezeigt. Am 4. September wird dort das »Fest der 100 Spiele« veranstaltet, etliche Jimbala-Mitglieder werden hinfahren.
Mit der Resonanz auf die beiden Maislabyrinthe ist Hannes Motsch »mehr als zufrieden«, denn nach den ersten drei Wochenenden wurden über 1500 Besucher gezählt. Immer mehr Schulklassen und Kindergärten vereinbaren derzeit Termine, um das Maisfeld in der Woche zu buchen. »Mit so einer Nachfrage haben wir nicht gerechnet«, freute sich Motsch, der eine Bitte äußerte: »Wir benötigen dringend Werkzeug, darunter eine Axt, einen Vorschlaghammer und einen Schubkarren, das kann natürlich auch gebraucht sein.«
Auch Sponsoren und aktive Helfer sind jederzeit willkommen erklärt Motsch, der unter der Telefonnummer 0173/3 15 60 56 zu erreichen ist. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.jimbala.de oder per E-Mail unter kinderfarm@jimbala.info.
Am Freitag, 27. August, ist das Maislabyrinth ab 20 Uhr für eine »Fledermauswanderung« geöffnet, am Samstag, 4. September, liest Monika Reuter von 15 bis 17 Uhr »Märchen im Mais«, am Sonntag, 5. September, bietet Elisabeth Reuter noch einmal Töpfern an.