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Kernstadtwehr zu 203 Einsätzen ausgerückt

Artikel vom 10.03.2010 - 18.06 Uhr

Kernstadtwehr zu 203 Einsätzen ausgerückt

Friedberg (har). Bernd Wagner bleibt für fünf weitere Jahre Wehrführer der Kernstadtwehr. Auf der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung und des Fördervereins Freiwillige Feuerwehr Friedberg am Dienstagabend im Feuerwehrgerätehaus wurde Wagner ohne Gegenstimmen in seinem Amt bestätigt.
Die Geehrten und die neuen Mitglieder der Einsatzabteilung mit Michael Stotz (1.v.l.), Bernd Wagner(2.v.l.), Hendrik Hollender (
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Die Geehrten und die neuen Mitglieder der Einsatzabteilung mit Michael Stotz (1.v.l.), Bernd Wagner(2.v.l.), Hendrik Hollender (4.v.l.), Michael Keller (2.v.r.) und Otfried Hartmann (r.). (Foto: Schuchardt)
Zu Beginn konnte Wagner in seiner Doppelfunktion als Wehrführer und Vereinsvorsitzender eine Vielzahl von Gästen begrüßen, darunter Bürgermeister Michael Keller, Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender, Kreisbrandinspektor Otfried Hartmann, Stadtbrandinspektor Michael Stotz und Amtsleiter Jürgen Schlerf.

In das Gedenken an die verstorbenen Mitglieder schloss Wagner auch die drei Todesopfer des Großbrands am 19. Januar letzten Jahres in der Mainzer-Tor-Anlage ein. Diese »doppelte Brandnacht« mit einem zeitgleichen Brand in der Hanauer Straße und die Aufarbeitung dieser Einsätze habe »die gesamte Wehr nachhaltig verändert«, stellte Wagner fest. Auch im November sei die Wehr einmal zu zwei Bränden gleichzeitig gerufen worden.

Wagner konnte einen Anstieg der aktiven Feuerwehrfrauen und -männer von 47 auf 51 Mitglieder, darunter vier Frauen, vermelden. Die Zahl der Alarmierungen, einschließlich der Fehlalarme, ging von 227 im Jahr 2008 auf 203 zurück. Die Einsätze der Wehr verteilten sich auf 53 Brände, 68 technische Hilfeleistungen und fünf Gefahrguteinsätze, einschließlich 17 überörtlichen Einsätzen. Dazu kamen 77 überwiegend durch Brandmeldeanlagen ausgelöste Fehlalarme.

Ferner absolvierten die Mitglieder der Einsatzabteilung 47 Brandsicherheitsdienste bei Veranstaltungen. Die bisher durchgeführten Brandschutzerziehungsmaßnahmen in Schulen und Kindergärten können nicht mehr durchgeführt werden, da diese Termine morgens sind, und »das können wir personell nicht mehr leisten, so Wagner. Gleiches gelte für die immer wieder gewünschte Gründung einer Bambini-Gruppe.

Ein großer Teil der Aktivitäten galt der Ausbildung der Wehrmänner und -frauen. So wurden 58 Übungsabende durchgeführt. Ferner nahmen 20 Mitglieder der Wehr an verschiedenen Lehrgängen teil, alleine zehn besuchten die Hessische Landesfeuerwehrschule in Kassel. Darüber hinaus stellt die Kernstadtwehr derzeit sieben Ausbilder, die auf Kreisebene tätig sind.



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Artikel vom 10.03.2010 - 18.06 Uhr
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