Nachrichten Web
Sie sind hier: Startseite » Kreis » Städte und Gemeinden » Friedberg »

Kaiserstraßen-Umstaltung: Großes Interesse an Sitzung

Artikel vom 05.02.2012 - 09.00 Uhr

Kaiserstraßen-Umstaltung: Großes Interesse an Sitzung

Friedberg (bf). Eine »Zwischenstation« in Sachen Kaiserstraßen-Umgestaltung sorgte am Donnerstagabend für einen proppenvollen Saal 1 des Rathauses. Zur gemeinsamen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses, des Ausschuss für Bauwesen, Planung, Umwelt und Konversion sowie des Ortsbeirats der Kernstadt waren mehr Besucher als erwartet gekommen, so dass noch zusätzliche Stühle aufgestellt wurden.

utz_har_Kaiserstrasze_Aus_1c_1
Lupe - Artikelbild vergrössern
Friedrich-Wihelm Durchdewald mit dem Gestaltungsplan vom Friedberg-Forum.
 »Das ist ja eine kleine Bürgerversammlung«, freute sich Friedrich-Wilhelm Durchdewald vom Friedberg-Forum, das an diesem Abend den Parlamentariern seinen Gestaltungsplan vorstellen durfte.

Über das »breite Interesse« freute sich Marion Götz (SPD), die Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses, die für einen disziplinierten Sitzungsverlauf sorgte und die bei der Diskussion kleinere Scharmützel zum Thema »Bäume« konsequent unterband. Ziel der Veranstaltung sei es, einen Überblick über den aktuellen Planungsstand zu erhalten und darüber zu diskutieren.

So fassten die Mitglieder der beiden Ausschüsse und des Ortsbeirats einstimmig den formellen Beschluss, Beiträge der Zuhörer zuzulassen. Bürgermeister Michael Keller stellte zunächst eine Vorlage der Verwaltung vor, in der die Anregungen, die bei der Bürgerversammlung im letzten Jahr von den Bürgern auf die Flipcharts geschrieben worden waren, aus Verwaltungssicht kommentiert und bewertet wurden.

»Fließender Verkehr wäre der Verlierer«

Aufgeteilt war diese Übersicht in sieben Themenkomplexe, wobei das Thema »Bäume« ausgeklammert wurde, was später zu zahlreichen Redebeiträgen führte. »Der fließende Verkehr ist der Verlierer in dieser Situation«, stellte Keller zum Punkt »Nutzungsstruktur, weniger Verkehr auf der Kaiserstraße« fest. Ferner wies das Stadtoberhaupt darauf hin, dass »die Fahrbahn erkennbar bleiben muss, denn dies ist eine klare Auflage für die Förderung«.

Weitere Themen waren der Radverkehr, die Gestaltung der Kaiserstraße samt Platzcharakter, die Umgestaltung des Elvis-Presley-Platzes und natürlich »Parken« sowie der öffentliche Personennahverkehr. Die von Bürgern geforderte Reduzierung der Parkplätze nannte Keller eine »rein politische Entscheidung«. Keller selbst plädierte für Stellplätze auf der Kaiserstraße, denn »jeder Einkaufsmarkt hat heute genügend Parkplätze, und ein Einkaufszentrum Kaiserstraße benötigt Parkplätze«.

Vorschlag: Zwei Kreisverkehre



Artikel Drucken Drucken  Versenden
Artikel vom 05.02.2012 - 09.00 Uhr
Social Networks
Facebook Twitter studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace  Del.icio.us
X Diesen Artikel versenden






* Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Kommentar schreiben
Impressum Kontakt AGB Nutzungsbedingungen Datenschutz
TopSeitenanfang