Die Rechnung an SS-Obersturmführer Kurt Gerstein über 13 Kisten Giftgas.
Wie kam es nun dazu, dass die Rechnung der Firma offensichtlich von Friedberg, Kaiserstraße 70, aus versandt wurde? Frankfurt war in dem Zeitraum vom 29. Januar bis zum 24. April 1944 mehreren verheerenden Bombenangriffen ausgesetzt gewesen, bei denen die gesamte Altstadt zerstört worden war, also auch der ursprüngliche Sitz der Firma DEGESCH in der Weißfrauenstraße 9.
40 000 Einwohner waren vom Bahnhof Eschersheim nach Wetzlar, Friedberg und Gießen geflohen. Die Firma DEGESCH hatte nach den Bombenabgriffen ihren Firmensitz in das naheliegende Friedberg ausgelagert und von dort aus ihre Rechnung an Kurt Gerstein gesandt.
Wer war Kurt Gerstein?
Wer war nun der Adressat der Rechnung, Kurt Gerstein? 1905 geboren, war er seit Anfang 1941 Mitglied der SS. Aufgrund seiner medizinischen Kenntnisse wurde er zum Hygiene-Institut der Waffen-SS versetzt und stieg im Januar 1942 zum Chef der Abteilung Gesundheitstechnik auf. So macht es durchaus Sinn, dass er als Empfänger der in Friedberg ausgestellten Rechnung fungierte. Er hatte für die Beschaffung von Zyklon B zu sorgen, das ursprünglich zu Desinfektionszwecken eingesetzt und ab Spätsommer 1942 als Massenvernichtungsmittel verwendet wurde. Gersteins Rolle im Dritten Reich ist bis heute umstritten. Einerseits informierte er über Mittelsleute das Ausland über die Massenmorde, andererseits fungierte er als Beschaffer von Zyklon B im größeren Umfang und wusste um dessen Verwendung. Zu dem Zeitpunkt der in Rechnung erstellten Lieferung dürften nach dem Bericht der einzigen Überlebenden, Gisela Eckstein, noch viele der am 16. September 1942 von Friedberg aus deportierten Juden in Auschwitz gelebt haben.
Es ist eine erschütternde Erkenntnis, der weiter nachzuspüren sein wird, was es damit auf sich hat, dass die Rechnung über die von der SS bestellten Vernichtungsmittel von Friedberg aus versandt wurde, welche Firmen in dieses Geschäft verwickelt waren und wie die Firma DEGESCH offensichtlich von hier aus ihre Geschäfte abgewickelt hat.
Hier die Ergebnisse meiner Recherche: Offenbar gibt es einen Branchen- bzw. Produktionszusammenhang für die Auslagerung des Zyklon-B-Vertriebs der Degesch von Frankfurt nach Friedberg (Hessen), denn in Friedberg existierte eine große Zuckerfabrik. Es war auch eine Zuckerfabrik in Dessau, die dort das Zyklon B produzierte. Und zwar in der Dessauer Werke für Zucker und chemische Industrie AG. Aus Produktionsrückständen (Schlempe) und Blausäuregas (fiel bei der Stadtgasgewinnung an) wurde Zyklon-B gewonnen. Die Herstellung von Zyklon B und seine Lieferung an die Lager lagen in der Hand der 1919 gegründeten Degesch (Deutsche Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung mbH). Herstellungsbetriebe waren die Dessauer Werke für Zucker und Chemische Industrie (Dessauer Zuckerraffinerie), die Kaliwerke Kolin (ab 1935/36, heute in Tschechien) und im Gemeinschaftsunternehmen der deutschen Degussa und der französischen Ugine in Villers- Saint - Sepulcre. Der Hauptproduzent war in Dessau. 1930 trat die IG Farben in den Gesellschafterkreis der Degesch ein und war mit 30% an ihr beteiligt. Bis dahin galt die Degesch als 100%ige Tochterfirma der Degussa. Sitz der Degesch war in den Räumen der Degussa in Frankfurt am Main, später in Friedberg/Hessen. Die aus Frankfurt nach Friedberg ausgelagerte Degesch (Anschriften in Frankfurt: Schaumainkai 43 bzw. Weissfrauenstr. 9, firmierte in Friedberg als Heerdt-Lingler GmbH., angeblich ansässig in der Kaiserstraße 70. Dr. Walter Heerdt war der Erfinder von Zyklon B: Dr. Walter Heerdt, Chemiker, geb. 1888, gest. 2.2.1957, gilt als der Erfinder von Zyklon B. Das Patent wurde zwar von der Degesch angemeldet, Heerdt aber als Erfinder eingetragen. "Heerdts Vergütung aus dem Erfindervertrag betrug 0,8 bis 1,7% der verkauften Menge des Zyklon B." Als Ergänzung zum Erfindervertrag (der 1943 auslief) hätte sich die Degesch gerne eine erweiterte Mitarbeit Heerdts gewünscht und bat deshalb den Satz "Erfindungen auf dem Gebiet der Schädlingsbekämpfungsmittel" um den Zusatz "sowie der Gift- und Reizgase" zu erweitern. Dr. Heerdt lehnte diesen Zusatz, der auch militärische Anwendungen einschliessen könnte ab: "Nach reiflicher Überlegung möchte ich Sie bitten, den Gedanken einer Erweiterung meiner Verpflichtung auf Gift- und Reizgase fallen zu lassen. Es scheint mir eine derartige Überlegung nicht in den Rahmen eines derartigen Vertrages zu passen." Quelle: "Die Händler des Zyklon B" S.58 Heerdt war von 1920-25 Geschäftsführer der Degesch Heerdt gründete 1925 die Firma Heerdt-Lingler (HeLi). Heli: Am 24.8.1925 gründete Johann Lingler, (von Beruf Kaufmann und Prokurist der Degesch), zusammen mit Walter Heerdt, (Chemiker und Mitentwickler von Zyklon B), die Firma "Heerdt-Lingler" (Heli) in Frankfurt/Main. Anteilseigner war die Firma Degesch, ab 1931 sogar zu 51%. Heli war für die Belieferung von Zyklon B der Gebiete westlich der Elbe zuständig. 1941 trat Dr. Heerdt, der Geschäftsführer, dessen Familie politische Probleme mit der Wehrmacht hatte, aus "gesundheitlichen Gründen" zurück. Im Jahre 1943 beschäftigte die Heli 31 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Die Heli belieferte die KZ's Mauthausen, Buchenwald und Dachau. !944 wurden die Geschäftsräume bei einem Bombenangriff zerstört. Die Firma zog gemeinsam mit der Degesch, deren Büros ebenfalls zerstört wurden, nach Friedberg in die Kaiserstraße 70 um. Am 22.11.1946 wurde Dr. Heerdt wieder Geschäftsführer. Die Firma bestand fort und fusionierte 1979 unter finanzieller Beteiligung der Degesch mit der "Neuen Testa".
Hersteller von ZYKLON-B: Die Dessauer Werke für Zucker- und Chemische Industrie AG, Dessau. Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln. Gegründet am 19.07.1921; eingetragen am 30.07.1921. Beteiligungen (1943): 1. Dessauer Zucker-Raffinerie GmbH in Dessau. 2. Zucker-Raffinerie Hildesheim GmbH in Hildesheim. 3. Gebrüder Dippe AG, Quedlinburg u.v.a. Die "Dessauer Werke für Zucker und chemische Industrie AG", im Volksmund "Fine" genannt, waren der größte Hersteller von Zyklon B. Am 11.09.1921 wurde die Fine gegründet. Aus der bei der Entzuckerung der Rübenmelasse anfallenden Schlempe stellte man dort weitere Produkte her, später darunter auch Blausäure. Ab 1924 produzierte man daraus Zyklon B. Sobald das Zyklon in Büchsen fertig verpackt war, ging es in das Lager der Degesch über. Der Versand war Angelegenheit der Degesch. Auch Teile der Maschinen und Anlagen gehörten der Degesch. Im März 1944 fallen erstmals Bomben auf die Dessauer Zuckerraffinerie und beschädigen diese schwer. Am 07.03.1945 wurde die Produktionsanlage und das Lager durch Luftangriffe vollständig zerstört. Eine Produktion war nicht mehr möglich. Nach dem Krieg ging die Fine wieder in Produktion und wurde 1948 enteignet. Sie hieß nun "VVB Zuckerraffinerie Dessau" und ab 1952 "VEB Gärungschemie Dessau". Im Jahr 1951 wurde die Anlage zur Herstellung von Zyklon B nach alten Plänen wieder aufgebaut und produzierte bis in die 60er Jahre hinein das Produkt unter dem Namen Cyanol. Ein Teil der Firma wurde 1949 nach Braunschweig verlagert, 1958 nach Hannover und firmierte ab 1966 als GmbH. Ferner: Klaus-Dieter Rack aus Friedberg-Dorheim hat für das Hessische Staatsarchiv in Darmstadt u. a. folgende Akten bearbeitet und zusammengestellt: Zwangsarbeit im Volksstaat Hessen 1939-1945 Archivalien des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt zum Einsatz und zur Behandlung ausländischer Arbeitskräfte (Zivilarbeiter, Kriegsgefangene, Strafgefangene, Sonstige) in der Kriegswirtschaft des 'Dritten Reiches' sowie zu den Folgen des Arbeitseinsatzes nach Kriegsende bearbeitet von Klaus-Dieter Rack, Staatsarchiv Darmstadt / Stand: 14. Juli 2003 darin: G 15 Friedberg P 474: Laufzeit 1942-1945 Einrichtung und Betrieb der Entlausungsanstalt des Kreises Friedberg in Butzbach enth.u.a.: Diverse Rundschreiben zur Einrichtung von Entlausungsanstalten im Zuge des zunehmenden Arbeitseinsatzes sowjetischer Kriegsgefangener und Zivilarbeiter, um der Gefahr des Ausbruchs von Fleckfieber, etc., sowie der Verlausung der deutschen Bevölkerung vorzubeugen; geplante Errichtung einer werkseigenen Entlausungsanstalt in der Zuckerfabrik zu Friedberg, 1942; Gebührenordnung für Benutzung der Entlausungsanstalt des Landkreises in der Gemarkung Butzbach durch Militärpersonen wie auch ausländische Arbeiter und Kriegsgefangene, 1943; Verzeichnis der Ostarbeiterlager in Butzbach (4) und Friedberg (1) mit rund 300 Insassen, die zur Nutzung der Reinigungsanstalt in Frage kommen, 1943; Tätigkeitsberichte der Entlausungsanstalt, 1943-1945 Link: http://www.hstad-online.de/datenbanken/zivh/index.htm +++ Dazu folgende Frage: Hatten Lingler und Heerdt irgendetwas mit der Friedberger Zuckerfabrik zu tun? Warum wurde die Degesch von Frankfurt ausgerechnet nach Friedberg verlegt. Hatte dies möglicherweise auch Produktionsgründe. Gab es die Absicht in Friedberg Zyklon-B zu produzieren. Oder ging es nur um den Vertrieb von Zyklon-B in die Gebiete westlich der Elbe? Mit freundlichen Grüßen Peter Hartung
Die Herstellung von Zyklon B und seine Lieferung an die Lager lagen in der Hand der 1919 gegründeten Degesch (Deutsche Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung mbH). Herstellungsbetriebe waren die Dessauer Werke für Zucker und Chemische Industrie (Dessauer Zuckerraffinerie), die Kaliwerke Kolin (ab 1935/36, heute in Tschechien) und im Gemeinschaftsunternehmen der deutschen Degussa und der französischen Ugine in Villers- Saint - Sepulcre. Der Hauptproduzent war in Dessau. 1930 trat die IG Farben in den Gesellschafterkreis der Degesch ein und war mit 30% an ihr beteiligt. Bis dahin galt die Degesch als 100%ige Tochterfirma der Degussa. Sitz der Degesch war in den Räumen der Degussa in Frankfurt am Main, später in Friedberg/Hessen.
Die aus Frankfurt nach Friedberg ausgelagerte Degesch (Anschriften in Frankfurt: Schaumainkai 43 bzw. Weissfrauenstr. 9, firmierte in Friedberg als Heerdt-Lingler GmbH., angeblich ansässig in der Kaiserstraße 70.
Dr. Walter Heerdt war der Erfinder von Zyklon B:
Dr. Walter Heerdt, Chemiker, geb. 1888, gest. 2.2.1957, gilt als der Erfinder von Zyklon B. Das Patent wurde zwar von der Degesch angemeldet, Heerdt aber als Erfinder eingetragen. "Heerdts Vergütung aus dem Erfindervertrag betrug 0,8 bis 1,7% der verkauften Menge des Zyklon B."
Als Ergänzung zum Erfindervertrag (der 1943 auslief) hätte sich die Degesch gerne eine erweiterte Mitarbeit Heerdts gewünscht und bat deshalb den Satz "Erfindungen auf dem Gebiet der Schädlingsbekämpfungsmittel" um den Zusatz "sowie der Gift- und Reizgase" zu erweitern.
Dr. Heerdt lehnte diesen Zusatz, der auch militärische Anwendungen einschliessen könnte ab: "Nach reiflicher Überlegung möchte ich Sie bitten, den Gedanken einer Erweiterung meiner Verpflichtung auf Gift- und Reizgase fallen zu lassen. Es scheint mir eine derartige Überlegung nicht in den Rahmen eines derartigen Vertrages zu passen."
Quelle: "Die Händler des Zyklon B" S.58
Heerdt war von 1920-25 Geschäftsführer der Degesch
Heerdt gründete 1925 die Firma Heerdt-Lingler (HeLi).
Heli:
Am 24.8.1925 gründete Johann Lingler, (von Beruf Kaufmann und Prokurist der Degesch), zusammen mit Walter Heerdt, (Chemiker und Mitentwickler von Zyklon B), die Firma "Heerdt-Lingler" (Heli) in Frankfurt/Main.
Anteilseigner war die Firma Degesch, ab 1931 sogar zu 51%.
Heli war für die Belieferung von Zyklon B der Gebiete westlich der Elbe zuständig. 1941 trat Dr. Heerdt, der Geschäftsführer, dessen Familie politische Probleme mit der Wehrmacht hatte, aus "gesundheitlichen Gründen" zurück.
Im Jahre 1943 beschäftigte die Heli 31 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
Die Heli belieferte die KZ's Mauthausen, Buchenwald und Dachau.
!944 wurden die Geschäftsräume bei einem Bombenangriff zerstört. Die Firma zog gemeinsam mit der Degesch, deren Büros ebenfalls zerstört wurden, nach Friedberg in die Kaiserstraße 70 um.
Am 22.11.1946 wurde Dr. Heerdt wieder Geschäftsführer.
Die Firma bestand fort und fusionierte 1979 unter finanzieller Beteiligung der Degesch mit der "Neuen Testa".
Hersteller von ZYKLON-B: Die Dessauer Werke für Zucker- und Chemische Industrie AG, Dessau. Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln. Gegründet am 19.07.1921; eingetragen am 30.07.1921. Beteiligungen (1943): 1. Dessauer Zucker-Raffinerie GmbH in Dessau. 2. Zucker-Raffinerie Hildesheim GmbH in Hildesheim. 3. Gebrüder Dippe AG, Quedlinburg u.v.a. Die "Dessauer Werke für Zucker und chemische Industrie AG", im Volksmund "Fine" genannt, waren der größte Hersteller von Zyklon B. Am 11.09.1921 wurde die Fine gegründet. Aus der bei der Entzuckerung der Rübenmelasse anfallenden Schlempe stellte man dort weitere Produkte her, später darunter auch Blausäure. Ab 1924 produzierte man daraus Zyklon B. Sobald das Zyklon in Büchsen fertig verpackt war, ging es in das Lager der Degesch über. Der Versand war Angelegenheit der Degesch. Auch Teile der Maschinen und Anlagen gehörten der Degesch. Im März 1944 fallen erstmals Bomben auf die Dessauer Zuckerraffinerie und beschädigen diese schwer. Am 07.03.1945 wurde die Produktionsanlage und das Lager durch Luftangriffe vollständig zerstört. Eine Produktion war nicht mehr möglich. Nach dem Krieg ging die Fine wieder in Produktion und wurde 1948 enteignet. Sie hieß nun "VVB Zuckerraffinerie Dessau" und ab 1952 "VEB Gärungschemie Dessau". Im Jahr 1951 wurde die Anlage zur Herstellung von Zyklon B nach alten Plänen wieder aufgebaut und produzierte bis in die 60er Jahre hinein das Produkt unter dem Namen Cyanol. Ein Teil der Firma wurde 1949 nach Braunschweig verlagert, 1958 nach Hannover und firmierte ab 1966 als GmbH.
Ferner:
Klaus-Dieter Rack aus Friedberg-Dorheim hat für das Hessische Staatsarchiv in Darmstadt u. a. folgende Akten bearbeitet und zusammengestellt:
Zwangsarbeit im Volksstaat Hessen 1939-1945
Archivalien des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt zum Einsatz und zur Behandlung ausländischer Arbeitskräfte (Zivilarbeiter, Kriegsgefangene, Strafgefangene, Sonstige) in der Kriegswirtschaft des 'Dritten Reiches' sowie zu den Folgen des Arbeitseinsatzes nach Kriegsende
bearbeitet von Klaus-Dieter Rack, Staatsarchiv Darmstadt / Stand: 14. Juli 2003
darin:
G 15 Friedberg
P 474: Laufzeit 1942-1945
Einrichtung und Betrieb der Entlausungsanstalt des Kreises Friedberg in Butzbach
enth.u.a.: Diverse Rundschreiben zur Einrichtung von Entlausungsanstalten im Zuge des zunehmenden Arbeitseinsatzes sowjetischer Kriegsgefangener und Zivilarbeiter, um der Gefahr des Ausbruchs von Fleckfieber, etc., sowie der Verlausung der deutschen Bevölkerung vorzubeugen; geplante Errichtung einer werkseigenen Entlausungsanstalt in der Zuckerfabrik zu Friedberg, 1942; Gebührenordnung für Benutzung der Entlausungsanstalt des Landkreises in der Gemarkung Butzbach durch Militärpersonen wie auch ausländische Arbeiter und Kriegsgefangene, 1943; Verzeichnis der Ostarbeiterlager in Butzbach (4) und Friedberg (1) mit rund 300 Insassen, die zur Nutzung der Reinigungsanstalt in Frage kommen, 1943; Tätigkeitsberichte der Entlausungsanstalt, 1943-1945
Link: http://www.hstad-online.de/datenbanken/zivh/index.htm
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Dazu folgende Frage: Hatten Lingler und Heerdt irgendetwas mit der Friedberger Zuckerfabrik zu tun? Warum wurde die Degesch von Frankfurt ausgerechnet nach Friedberg verlegt. Hatte dies möglicherweise auch Produktionsgründe. Gab es die Absicht in Friedberg Zyklon-B zu produzieren. Oder ging es nur um den Vertrieb von Zyklon-B in die Gebiete westlich der Elbe?
Mit freundlichen Grüßen
Peter Hartung