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Erneuerung der Holperstrecke hat begonnen

Artikel vom 05.03.2010 - 12.00 Uhr

Erneuerung der Holperstrecke hat begonnen

Friedberg (ütz). Das Wartfeld zwischen Feuerwehrgerätehaus und Esso-Ludwig entlang der Ex-Kaserne darf für sich in Anspruch nehmen, die schlimmste Straße in Friedberg zu sein. Schlagloch reiht sich an Schlagloch; und bislang tauchte zwar gelegentlich der Bauhof auf und flickte die schadhaften Stellen. Am Grundprinzip, dass es sich hier um eine üble Holperstrecke handelt, änderte sich dadurch nichts.
Schlagloch folgt Schlagloch: Doch das wird sich bald ändern. In diesem Frühjahr wird das Wartfeld komplett erneuert mit neuem Un
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Schlagloch folgt Schlagloch: Doch das wird sich bald ändern. In diesem Frühjahr wird das Wartfeld komplett erneuert mit neuem Unterbau und neuer Asphaltdecke. (Foto: Schütz)
Es ist eben alles marode, und das seit langen Jahren. Das wird sich jetzt ändern. Nachdem das Stadtparlament, das sich jahrelang sträubte, im vergangenen Jahr Gelder für die Sanierung bewilligte, soll nun die Straße erneuert werden.

Die Stadtwerke sind schon angerückt, um eine neue Wasserleitung zu verlegen. Danach geht es mit der Straße weiter. Dabei wird in diesem Jahr ein erster, 350 Meter langer Abschnitt zwischen Gerätehaus und Firma Max erneuert. Entstehen wird ein kompletter Straßenneubau mit Unterbau und neuer Asphaltdecke sowie wechselseitigen Parkbuchten, Bürgersteig, zwei Grünflächen und drei Bäumen für 280 000 Euro. Dazu kommt noch die Beleuchtung. Im nächsten Jahr wird dann der 180 Meter lange Abschnitt bis zur Esso-Tankstelle saniert.

Das Thema nahm in der jüngsten Stadtverordnetensitzung die CDU/FDP/Grünen-Koalition zum Anlass für eine Anfrage bezüglich Anliegergebühren. In der Antwort von Bürgermeister Michael Keller erfuhr das Parlament, dass im ersten Abschnitt alle Eigentümer angrenzender Grundstücke beteiligt werden, also die Stadt selbst (Feuerwehr), die BIMA (Kaserne) und die Firmen und Privatleute. 90 Prozent der Kosten werden nach einem bestimmten Schlüssel aufgeteilt, wobei nach dem gegenwärtigen Stand der Dinge die Stadt mit 5, die Grundstückseigentümer mit 30 und die BIMA mit 65 Prozent dabei wären. Bei der BIMA könnte der Anteil noch höher ausfallen, wenn ihre gesamte Grundstücksfläche veranschlagt werden kann. Ob dies möglich ist, wird laut Keller derzeit geprüft.

Die Koalition hatte sich auch dafür interessiert, ob es realisiert wäre, bis zum Tag des Abrechnungsbescheids für die Straße einen Bebauungsplan für das Kasernengelände zu erstellen, und wenn ja, ob dies Einfluss auf die Anliegergebühren hätte. Dazu sagte Keller, dass die tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse zum Fertigstellungszeitpunkt - gerechnet wird mit einer Bauzeit von rund neun Wochen - maßgebend sind. Ein rechtskräftiger Bebauungsplan hätte nur Einfluss auf die Erschließungsbeiträge, wenn er bis zur Fertigstellung in Kraft treten würde. Und dies sei nicht realistisch.

Völlig ungeschoren davonkommen werden die Anlieger des östlichen Abschnitt im nächsten Jahr. Für ihn wurden Beiträge bereits 1960 (Straße) und 1974 (Bürgersteig) abgerechnet. Und da Friedberg keine Straßenbeitragssatzung habe, könnten von den Anliegern nicht nochmal Erschließungs- oder Straßenbeiträge eingefordert werden, erläuterte der Bürgermeister.

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Artikel vom 05.03.2010 - 12.00 Uhr
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