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Dr. Schäfer: »Lage schwierig, aber nicht hoffnungslos«

Artikel vom 22.01.2012 - 18.10 Uhr

Dr. Schäfer: »Lage schwierig, aber nicht hoffnungslos«

Friedberg (har). Die Finanz- und Wirtschaftspolitik stand im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs des CDU-Ortsverbands Friedberg. Gastredner war Dr. Thomas Schäfer, Hessischer Minister der Finanzen, der in seiner Rede anhand der Euro- und Finanzkrise die Zusammenhänge zwischen Finanz- und Wirtschaftspolitik erläuterte.

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Sehr gut besucht war der Neujahrsempfang der CDU im Saal 1 der Friedberger Stadthalle.
Groß war die Zahl der Kommunalpolitiker, die Ortsverbandsvorsitzender Dr. Hermann Hoffmann nach dem Sektempfang im proppenvollen Saal 1 der Stadthalle begrüßen konnte. Ein besonderer Gruß galt neben Schneider Landtagspräsident Norbert Kartmann und dem Landtagsabgeordneten Tobias Utter. »Ich freue mich, dass der Landtag heute hier so stark vertreten ist«, erklärte Hoffmann.

Gekommen waren nahezu alle CDU-Mandatsträger der Stadt sowie Vertreter aus der CDU-Kreispolitik, den Nachbarkommunen Wöllstadt und Bad Nauheim sowie Delegationen von Vereinen, Institutionen, Schulen und Kirche.

Optimistisch in die Zukunft blickte Tobias Utter, denn »die deutsche Wirtschaft steht gut da, die Beschäftigung war noch nie so hoch, und junge Menschen finden Ausbildungsplätze«. Utter nutzte sein Grußwort zu einem Plädoyer für den Flughafen Frankfurt, den er als »Motor unserer Wirtschaft in der Region« bezeichnete. Es könne nicht sein, dass nur noch über den Fluglärm diskutiert werde.

Mit der baldigen Eröffnung der Ortsumgehung in Dorheim sowie der Zusage für den Bau der neuen B3 rund um Wöllstadt habe das Jahr gut angefangen, erklärte Utter, der die Arbeit von Finanzminister Dr. Thomas Schäfer lobte. Dabei gab es den einzigen Seitenhieb auf den politischen Gegner an diesem Abend: »Er redet so, dass es jeder verstehen kann, wenn man es will, allerdings will die Opposition nicht immer alles verstehen.«

Dieses Lob sowie zahlreiche Fragen, die Hoffmann zuvor zur Finanzkrise gestellt hatte, griff Schäfer in seiner Rede auf: »Vielleicht wären sie bei einem Hellseher besser gelandet, als einen Finanzminister einzuladen.« Schäfer gelang es in seinem interessanten und spannenden Vortrag, auch schwierige Zusammenhänge anschaulich zu erläutern.

Der Staatsminister ging zunächst auf die Krise 2008/2009 ein: »Wir sind dank des klugen Zusammenwirkens von Entscheidungen der Politik, der Wirtschaft und der Tarifpartner so gut durchgekommen, wie wir es während der Krise nicht gedacht haben.«

Vehementes Plädoyer für den Euro



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