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Die Anlieger werden allmählich ungeduldig

Artikel vom 21.01.2012 - 15.48 Uhr

Die Anlieger werden allmählich ungeduldig

Friedberg (ütz/har). Seit Mitte Oktober wird das zweite, rund 180 Meter lange Teilstück der Straße Am Wartfeld neben der Kaserne erneuert. Die erste Hälfte der einst schlimmsten Holperstrecke der Stadt war zuvor saniert worden. Dies war weitgehend ohne Klagen der Anwohner geschehen, doch beim zweiten Abschnitt regt sich Protest.

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Die Baustelle im Bereich der Firma Esso-Ludwig. (Foto: Schuchardt)
»Es geht hier einfach nicht voran«, monierte unlängst ein Mitarbeiter von Esso-Ludwig. Das Firmengelände mit Tankstelle und Waschstraße kann normalerweise von der Raiffeisenstraße und auch vom Wartfeld her angefahren werden. Letzteres ist nun seit Oktober nicht mehr möglich, denn selbstredend wurde die Baustelle ab der Einmündung in die Raiffeisenstraße in Richtung Dachspfad gesperrt.

Befahrbar wäre dieser Abschnitt auch nicht: Die Fahrbahn wurde rund 60 Zentimeter tief ausgekoffert, da sie, so Andrea Hels vom Stadtbauamt, komplett erneuert werden muss: »Da war kein vernünftiger Unterbau, er musste erst einmal gelegt werden.«

Die Straße kann also nicht genutzt werden, und das hat zur Folge, dass die Kunden der Waschstraße von Esso-Ludwig besonders betroffen sind. Denn statt aus der Waschstraße nach vorne aufs Wartfeld hinausrollen zu können, müssen sie die lang eingefasste Zufahrtstrecke rückwärts fahren.

»Das führt immer wieder zu Problemen«, berichtet der Firmenmitarbeiter. Denn oft komme es vor, dass Autofahrer in die Zufahrt einfahren, um wie gewohnt zu warten. Komme dann einer aus der Waschstraße, heiße es für alle, zurückzustoßen.

In den letzten Wochen habe sich so gut wie nichts getan, befand auch ein Anlieger der Straße. Die Baufirma habe Mitte Dezember aufgehört und sei dann nur noch sporadisch gekommen, »obwohl es ja nicht zu kalt war.«

Andrea Hels gibt zu bedenken, dass Straßenbauarbeiten immer wetterabhängig seien. Es regne sehr viel, und da habe nicht oder nur eingeschränkt gearbeitet werden können. Die Baufirma habe im Dezember aufgehört, als schneite, und wenig später sei schon Weihnachten gewesen. »Danach war dann erst mal 14 Tage lang Ruhe.«



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Artikel vom 21.01.2012 - 15.48 Uhr
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