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Bislang 12 000 Euro für die neue Adolfsturm-Wetterfahne

Artikel vom 18.08.2010 - 15.00 Uhr

Bislang 12 000 Euro für die neue Adolfsturm-Wetterfahne

Friedberg (ütz/pm). Zum Ferienende hat die Spendenbereitschaft der Friedberger in Sachen Adolfs-turm zugenommen. In den letzten beiden Ferienwochen gingen 19 Einzelspenden zwischen 10 und 200 Euro auf dem Konto ein. Damit erhöhte sich der Betrag bei den Privat- und Einzelspenden um 1250 auf über 3000 Euro.
Für die Reparatur der Spitze des Adolfsturms werden weiterhin Spenden benötigt; links die Burgkirche. 	(Foto: nic)
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Für die Reparatur der Spitze des Adolfsturms werden weiterhin Spenden benötigt; links die Burgkirche. (Foto: nic)
Dazu kamen von der WZ 5000 Euro als bisher größter Batzen, weitere feste Zusagen in Höhe von 4000 Euro liegen der Bürgerinitiative »Adolfsturm« vor, sodass der Gesamtbetrag jetzt bei 12 000 Euro liegt. Dies hat BI-Sprecher Dr. Hans-D. Czaplinski mitgeteilt. Das sei zwar erfreulich, aber doch erst ein gutes Drittel der erforderlichen Gesamtsumme.

Deren genaue Höhe werde Anfang September von einem Expertenteam der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten ermittelt. Dies hat die BI vom Leiter der Schlösserverwaltung, Karl Weber, erfahren. Hiesige Fachleute gingen davon aus, dass die Kosten zwischen 50 000 und 60 000 Euro liegen werden, von denen die Hälfte durch Spenden aufzubringen wäre.

Den größten Batzen davon, rund 32 000 Euro, erfordere ein Team von Industriekletterern, das die vom Orkan »Xynthia« Ende Februar abgeknickte Wetterfahne bereits geborgen hatte. Dieses Team wolle die neue Fahne und alle übrigen Teile von außen auf die Turmspitze befördern. Dies wären ein schweres metallenes Widerlager, in dem die Fahne sich dreht, sowie die Steine für die zwei oberen Schichten des Turmkegels.

Wie die BI bei der Schlösserverwaltung erfahren hat, gäbe es zwar Alternativen zum Klettererteam, doch dürften sie allesamt noch teurer sein: etwa der Einsatz eines Hubschraubers oder ein Komplettgerüst. Der Einsatz eines Krans scheidet wohl aus. Czaplinski: »Der müsste so groß sein, dass er nicht durchs Burgtor passt, also außerhalb montiert werden müsste.«

Die BI appelliert an die Bürger, in ihrer Spendenbereitschaft nicht nachzulassen. »Uns ist durchaus bewusst, dass dies, angesichts der zahlreichen Naturkatastrophen, manchem fragwürdig erscheinen mag. Aber gemessen an den weltweiten Herausforderungen sind die Kosten für die Wiederherstellung des Friedberger Wahrzeichens noch überschaubar«, so Czaplinski.

Geldspenden unter dem Stichwort »Adolfsturm« können auf das Spendenkonto des Friedberger Stadtmarketings (Nr. 0050 070 000) bei der Sparkasse Wetterau (BLZ 518 500 79) eingezahlt werden. Dabei sollten Namen und Anschrift nicht vergessen werden, damit Spendenquittungen ausgestellt werden können.

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Artikel vom 18.08.2010 - 15.00 Uhr
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