Friedberg-Ockstadt (har). Der Förderverein Quellwasserschwimmbad Ockstadt will alles in seinen Möglichkeiten stehende tun, um einen Badebetrieb im Freibad im Sommer zu ermöglichen.
Das Freibad: Ohne Wasser darin sind die Wände des Beckens nicht standsicher. Der örtliche Förderverein hofft auf eine schnelle Lösung, damit der Badebetrieb im Sommer stattfinden kann. (Foto: Nici Merz)
Aus dem Gutachten geht hervor, dass die Mauern des Beckens in unbefülltem Zustand nicht standsicher sind. Bürgermeister Michael Keller hatte dazu kürzlich mitgeteilt, dass daher viele Überlegungen im Hinblick sowohl auf ihre technische Realisierung als auch aufihren finanziellen Aufwand hin mit Sachverständigen und Experten überprüft würden. Darüber hinaus habe der Vorstand des Fördervereins ein großes Interesse daran, dass die Bürgerschaft Lösungsvorschläge unterbreitet, wie die Vorsitzende Cornelia Meisinger erklärt. Danach werde der Vorstand umgehend mit den Verantwortlichen der Stadt Kontakt aufnehmen, um die weitere Vorgehensweise abzustimmen.
Allerdings, so die Vorsitzende, könne schon jetzt festgestellt werden, »dass mittelfristige Lösungen zum Erhalt dieses Schwimmbads mit erheblichen Kosten verbunden sein werden«. Hier hoffe der Förderverein auf großes Engagement aller Ockstädter Schwimmbadfans, sei es durch Spenden, Arbeitseinsätze und pfiffige Ideen.
Wie Cornelia Meisinger erklärt, sei das Schwimmbad für die Ockstäder genauso wie für viele Friedberger und Bad Nauheimer eine wichtige Alternative zum Usa-Wellenbad in Bad Nauheim: »Gerade als Familienbad hat es sich im Lauf seines inzwischen 60-jährigen Bestehens einen Ruf erworben, der sogar weit über die Grenzen der Wetterau hinaus reicht.«
Aufgrund seiner Überschaubarkeit, seiner schnellen Erreichbarkeit und Erfrischung durch das Quellwasser schätzten es die Gäste sehr, mit ihren kleinen Kindern zum Baden zu kommen. Außerdem lockten die täglichen Wasserspielangebote viele Kinder und Jugendliche nach Ockstadt.