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Altstadtsanierung voraussichtlich bis 2014

Artikel vom 11.03.2010 - 11.25 Uhr

Altstadtsanierung voraussichtlich bis 2014

Ebenfalls werde man an die Eigentümer herantreten, von denen man wisse, dass sie auf ihren Grundstücken Maßnahmen erwägen, zum Beispiel durchgreifende Modernisierungen oder Abrisse von nicht mehr genutzten Nebengebäuden. »Es gibt hier einerseits steuerliche Vorteile, andererseits sind aber eben auch noch Sanierungsmittel da«, so Braam.

Die Altstadtsanierung hat eine längere Vorgeschichte. Vorbereitende Untersuchungen begannen bereits im Jahr 1971 und brachten unter anderem den berühmten »Gelbsuchtsplan« hervor. Auf ihm waren Gebäude markiert, die nach Ansicht des Planers aus dem Stadtbild hätten verschwinden sollen - und das waren eine ganze Menge. Es handelte sich freilich nur um einen Rahmenplan, also um Vorschläge; verwirklicht wurde der »Gelbsuchtsplan« in seiner Gänze nie. 1984 wurde Friedberg dann nach jahrelangen Bemühungen ins Städtebauförderungsprogramm aufgenommen; am 31. Januar beschloss die Stadtverordnetenversammlung die Satzung über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebiets. Da Zweifel aufkamen, dass dabei eventuell Formfehler gemacht worden waren, wurde die Satzung vom Stadtparlament am 25. September 1986 noch einmal beschlossen, und zwar rückwirkend auf den 18. März 1985. Ein 1985 von Sanierungsgegnern angestrengtes Normenkontrollverfahren - sie wollten eine Überleitung der Sanierung vom klassischen ins (ohne mit Ausgleichbeträgen verbundene) vereinfachte Verfahren - wurde im Oktober 1991 vom Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel abgewiesen.



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Artikel vom 11.03.2010 - 11.25 Uhr
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