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Im Frankfurter Bahnhofsviertel öffnen sich die Türen

Artikel vom 17.08.2010 - 11.00 Uhr

Im Frankfurter Bahnhofsviertel öffnen sich die Türen

Nicht nur Restaurants, auch trendige Shops und Szenelokale entstehen. Im September eröffnet Ata Macias, der als DJ Ata den bundesweit bekannten Club »Robert Johnson« in Offenbach betreibt, ein Café. Abends wird dann das »Plank« in eine Bar umfunktioniert, in der Künstler ihre Lieblingsscheiben auflegen wollen.

Das entspricht nicht unbedingt dem Musikgeschmack von Schumacher Wolfgang Lenz, dessen Familienbetrieb seit dem Jahr 1941 im Viertel ansässig ist. Doch der Handwerker, der seit Jahren für das Viertel kämpft, freut sich in der Münchener Straße über jede Belebung. »Es gibt gute Fortschritte«, sagt der 68-Jährige. Mit dem Künstler Oskar Mahler hat er in seinem Laden ein einzigartiges Hammermuseum eingerichtet. Die »Bahnhofsviertelnacht«, zum dritten Mal organisiert, sieht er dabei als große Chance.

Dass sich ein Besuch im Viertel lohnt, davon können sich die Besucher am Donnerstag auf rund 30 Stationen überzeugen. Tausende werden wohl kommen. Und viele dürften dabei sein, die ansonsten einen Bogen um das Viertel machen. Die Bahnhofsviertelnacht dauert von 19 bis 23 Uhr; Programm gibt es an rund 30 Stationen.



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