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SV Teutonia will Vereinsheim für 100 000 Euro umbauen

Artikel vom 24.02.2010 - 02.00 Uhr

SV Teutonia will Vereinsheim für 100 000 Euro umbauen

Florstadt-Staden (sl). Der SV Teutonia schmiedet Pläne für einen Umbau seines Vereinsheims. Darüber informierte der Vorstand am Freitagabend bei der Jahreshauptversammlung. Der angekündigte Abriss des maroden und sanierungsbedürftigen Clubheimteils zugunsten einer massiven, zweistöckigen Erweiterung kam wurde von den Mitgliedern begeistert aufgenommen. Einige sagten sofort Spenden zu, die schnell eine vierstellige Höhe erreichten.
Der sanierungsbedürftige Altbau des Vereinsheims des SV Teutonia Staden soll unmittelbar nach dem letzten Spieltag abgerissen we
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Der sanierungsbedürftige Altbau des Vereinsheims des SV Teutonia Staden soll unmittelbar nach dem letzten Spieltag abgerissen werden. Hier soll ein zweigeschossiger Neubau mit Spieler- und Schiedsrichterkabinen sowie Duschen und Sitzungszimmern entstehen. (Foto: Lutz)
Vorsitzender Manfred Walther und sein Vorstand gehen von Baukosten von 100 000 Euro aus. Die Finanzierung werde derzeit geprüft, sagte Walther, ferner kümmere man sich um Zuschüsse von Stadt, Land und Bund sowie von den Sport- und Fußballverbänden. Euphorisch äußerte sich Spielausschussvorsitzender Hans-Günter May: »Damit wollen wir in der Wetterau ein Zeichen setzen.« Dafür sind die Teutonen bereit, so viel wie möglich in Eigenleistung zu erbringen. Für alle Gewerke habe man Fachleute in den eigenen Reihen, so dass die Baukosten sich auf reine Materialkosten beschränken sollen.

Der Neubau soll im Erdgeschoss vier Mannschaftskabinen, zwei Duschen, Toiletten und einen Lagerraum umfassen. Im Obergeschoss mit Gauben, das eventuell erst in einem zweiten Bauabschnitt ausgebaut wird, sollen die neue Gasheizung, ein Abstell-, ein Jugend- und ein Sitzungsraum sowie drei Schiedsrichterkabinen untergebracht werden. Nach den derzeitigen Planungen wollen die Teutonia unmittelbar nach dem letzten Spieltag mit dem Abriss beginnen. 2011, zum 90-jährigen Vereinsbestehen, soll das neue Domizil fertig sein. Um die Finanzlage des Vereins transparent zu halten, wollen die Teutonen zu jedem Heimspiel den aktuellen Stand der zur Verfügung stehenden Gelder darstellen.

Das Jubiläum 2011 beschäftigte die Versammlung ebenfalls; es wurde ein Festausschuss gegründet, der mit dem Vorstand Veranstaltungen planen soll. Einig sind sich die Teutonen bereits jetzt, dass man kein Festwochenende abhalten, sondern mehrere kleinere Ereignisse über das Jahr verteilen will. So könnte man sich einen Kommersabend, die Ausrichtung des Stadtpokals (sofern der turnusgemäße Ausrichter tauscht) und ein Spiel gegen einen renommierten Gegner vorstellen, war am Freitag zu vernehmen.

Sportlich voll im Soll, da waren sich Walther und May einig, präsentiert sich die Teutonia derzeit mit beiden Mannschaften. Realistisch seien die Plätze drei für die Erste und fünf für die Reserve. Angesichts von neun Abgängen und 16 Neuzugängen sowie zwei langzeitverletzten Rückkehrern seien diese Erfolge nicht absehbar gewesen, was beide mit einem Kompliment für Trainer Michael Geier und seinem Team verbanden. Walther erinnerte auf 2009 zurückblickend ferner an den Kindermaskenball, den Rundenabschuss, die Halloween-Party, die Open-Air-Benefiz-Veranstaltung zugunsten der Kinderkrebshilfe, die Mitarbeit bei »Blues im Park« und die »Stadener Wies’n« im Oktober.

An das zehnte erfolgreiche Hallenturnier im Januar, 15 Jahre SOMA im August und das Flutlichtturnier im Mai erinnerte Abteilungsleiter Hagen Deis. Zum zweiten Mal wurde beim Stadtpokal auch ein SOMA-Turnier abgehalten, und der Ausflug führte die »Alten Herren« nach Rothenbuch und Mespelbrunn. Wanderwart Armin Kirchner nannte als Höhepunkte die eigene EVG-Wanderveranstaltung mit 859 Wanderern und den dritten Platz beim Wandertag der Wanderfreunde Staden. Mit einem repektablen 14. Platz beendeten die Teutonen zudem die Landesverbandswanderung in Rainrod; die eigene Winderwanderung wird in diesem Jahr am 13. und 14. November in Stammheim stattfinden.

Jugendwart Jörg Stürtz präsentierte das breit gefächerte Engagement der Nachwuchskicker in der Jugendspielgemeinschaft Florstadt, ehe außerdem von den Aktivitäten der Gymnastikdamen unter Jutta Vogt berichtet wurde.

Kassenwart Michael Haas legte die Finanzen dar, ehe ihm Tom de Haven und Werner Hasenau eine einwandfreie Geschäftsführung attestierten. Nur noch Formsache war danach die Entlastung des gesamten Vorstandes, ehe mit Werner Hasenau, Helmut Wirsing und Bernd Deis drei neue Kassenprüfer gewählt wurden. Zur Unterstützung des beruflich stark eingespannten Wanderwartes Armin Kirchner erklärte sich Wilfried Wagner bereit, als zweiter Wanderwart den Weg zurück in den Vorstand zu finden.

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Artikel vom 24.02.2010 - 02.00 Uhr
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