Auf 263 Stunden allgemeine Jugendarbeit und 468 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung addierte Stadtjugendwart Sascha Riemer das Engagement der Jugendwarte. Dem allgemeinnen Trend des Mitgliederschwundes konnte man trotzen und 17 neue Nachwuchsflorianjünger begrüßen, freute sich Riemer, der an die Jahresanfangsübung in Stammheim, die Stadtmeisterschaften in Leidhecken mit Seriensieger Nieder-Mockstadt, die Jugendherbergsfahrt nach Hilders und die vierte 24-Stunden-Übung, die immer realistischer Züge annehme, erinnerte.
Michael Neumann erstattete den Jahresbericht des Katastrophenschutzzugs, dem 26 Mitglieder, acht freigestellte Helfer und 18 freiwillige Helfer, darunter zwei Frauen, angehörten. Neben sechs theoretischen und sechs praktischen Übungen hielt man eine gemeinsame Alarmübung mit Echzell, Nidda und Ortenberg im Steinbruch Bingenheim ab. Für die Brandschutzerziehung in Kindergärten sprach Torsten Pfeffer von fünf Terminen mit vier Erziehern, die sich um 80 Kinder kümmerten. Besonders erwähnenswert fand er die Anschaffung von Lehrmaterial, mit dem die Kita-Kinder künftig auf die Brandschutzerziehung vorbereitet werden. »Ab sofort haben wir jedes Jahr einen festen Etat«, freute sich Pfeffer, der um Verstärkung aus den eigenen Reihen bat. Erfreut über die gute Jugendarbeit zeigte sich auch Stadtverordnetenvorsteher Bernd Kalbhenn. Angesichts der hohen Einsatzzahlen und der Tatsache, dass es jeden einmal treffen könne, sprach er an, »dass jeder in der Feuerwehr Mitglied sein sollte«.