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Geburtstagsgäste gratulieren Honey Twins musikalisch

Artikel vom 09.03.2010 - 02.00 Uhr

Geburtstagsgäste gratulieren Honey Twins musikalisch

Florstadt (bf). Das Jubiläumskonzert der Honey Twins, das sind die Sängerin Renate Gantz-Bopp und der Pianist Gerry Reutzel, war ein voller Erfolg und ein außergewöhnlicher Genuss für alle Mitwirkenden und Besucher.
Für ihre Soul-Interpretationen ernten »Vocal 5« viel Applaus.
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Für ihre Soul-Interpretationen ernten »Vocal 5« viel Applaus.
Seit 20 Jahren begeistern die beiden, gemeinsam mit unterschiedlichsten Band-Formationen, ihr Publikum nicht nur in heimischen Gefilden. Begonnen haben sie bei der aus Florstadt stammenden Cover- Band »Magnum Force«, zu der auch der heutige Bürgermeister Herbert Unger zählte.

Im ausverkauften Saal Lux feierten die Honey Twins, zusammen mit einer großen Fangemeinde und vielen Musikerkollegen, am Samstag ihr 20-jähriges Bühnenbestehen. Von Anfang an herrschte im Saal großartige Stimmung, und das Publikum genoss die musikalische Reise durch die Geschichte der Honey Twins. Zuvor hatte Bürgermeister Unger seine »ehemaligen Wegbegleiter« begrüßt und allen ehrenamtlichen Helfern sowie Elgin Zühlke mit ihrem Weinstand im Namen des Magistrats gedankt.

Im Gedenken an Ronnidee Williams, der mit seiner fantastischen Stimme die Fans verzaubert hatte, starteten Renate und Gerry, begleitet von ihrem ersten »Special guest« Achim Jankowski am Saxophon, das über vierstündige Konzert mit dem Song »Ain’t no sunshine«. Dass er das Gitarrenspielen nicht verlernt hat, stellte Herbert Unger bei »Sweet Home Alabama unter Beweis. Jahrelang als Trompeter mit der Kapelle Egerland auf Tournee und in der Tanzband Midnight Express aktiv, konnte Andreas Weinelt mit »Love is all around« das Publikum in seinen Bann ziehen.

Begleitet vom Gitarristen Bernd Heinisch, dem Gründer der Reihe »Wölfersheim live«, dem Schlagzeuger Gernot Hopp und dem Bassisten Michael Bauer begeisterte die Sängerin Bettina Skottke. Mit einer Stimme, die unter die Haut geht, ausdrucksstark und natürlich, sang sie »Still haven’t found«, »New York« und im Duett mit Stefan Bodem »Things«. Als Dichter, Poet, Songschreiber und Lebenskünstler bezeichnete Renate Gantz-Bopp, die neben Gänsehaut bereitenden Liedbeiträgen wie »Ave Maria« und »Fine brown frame« den Abend charmant moderierte, Martin Schnur. Bei seinen Liedern, zum Beispiel »Alle wolle alles was die annern alle hawwe«, und seiner unbändigen Spielfreude machte sich Begeisterung breit. Mit »Stadtpark« und »Verdammt lang her« konnte Ralf Kraus die Stimmung anheizen.

Der zwölfjährige Oliver Bopp, der neben Musik auch Lego und Comedy liebt, überzeugte mit dem Solo »Cat and Mouse« von Aaron Copland am Klavier. In dieser Sparte ist er Preisträger der Regional- und Landeswettbewerbe bei »Jugend musiziert«. Zurzeit bereitet er sich in der Musikschule Minz auf den nächsten Schumann-Klavierwettbewerb vor. Sängerin Lilly Kern aus Frankfurt, die 2009 mit ihrer Band »Lilly and the Soul-Boys« ihr 30-jähriges Bühnenbestehen feierte, erzeugte eine solche Stimmung, wie man sie selten erlebt hat.



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Artikel vom 09.03.2010 - 02.00 Uhr
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