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Florstadt – Viel Natur und wirtschaftliches Potenzial

Artikel vom 16.01.2008 - 18.46 Uhr

Florstadt – Viel Natur und wirtschaftliches Potenzial

In Florstadt, im März 2007 wieder zur Stadt ernannt, leben etwa 9000 Menschen. Die sechs Stadtteile Nieder- und Ober-Florstadt, Leidhecken, Staden, Nieder-Mockstadt und Stammheim umfassen eine Gesamtfläche von etwa 4000 Hektar. Davon sind über 90 Prozent Erholungsgebiet.

Stammheim Schloss
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Stammheimer Schloss
© Florstadt
Dem Wald kommt mit etwa einem Viertel eine besondere Bedeutung zu; etwa die Hälfte dient der Landwirtschaft als Anbaufläche. Die Gemarkungslandschaft gleicht einem seichten Graben, der dem Lauf der Nidda folgt, durch flache Böschungen gefasst, die in Hügellandschaften übergehen und in östlicher Richtung durch Ausläufer des Vogelsberges begrenzt werden. 1970 schlossen sich die Gemeinden Nieder- und Ober-Florstadt zusammen, nachdem hier bereits 1820 bis 1861 eine gemeinsame Verwaltung bestanden hatte. Der neuen Gemeinde schloss sich 1971 Staden an. Aus dem Altkreis Büdingen wurden 1972 Leidhecken und Nieder-Mockstadt eingemeindet. Die Eingliederung des letzten Ortes, Stammheim, wurde 1972 per Gesetz vollzogen. Durch diese Zusammenschlüsse und die Fusion der Landkreise Friedberg und Büdingen ist aus der ehemaligen Landgemeinde eine – nicht nur im geografischen Sinne – Mittelpunktkommune mit überregionalen planerischen Interessen im Wetteraukreis geworden.
Dieser Tatsache entsprachen die Verantwortlichen in Florstadt: Die Kommune und ihre Stadtteile hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Florstadt liegt an der B 275 und hat einen unmittelbaren Anschluss an die Autobahn A 45. In dem stetig wachsenden Gewerbegebiet in Nieder-Mockstadt, unmittelbar an der A 45 und der B 275, ist eine Ansiedlung fast aller Wirtschaftsbereiche möglich. Die Stadt ist außerdem über ein gut ausgebautes Netz des Öffentlichen Personenahverkehrs mit dem Bahnhof der Kreisstadt Friedberg verbunden. Die 1964 erbaute Mittelpunktschule im südlichen Teil von Nieder-Florstadt wurde 1973/74 zur Realschule erweitert und unterrichtet zur Zeit nahezu 700 Schüler. Ferner gibt es in Nieder-Mockstadt und Stammheim je eine Grundschule. In Nieder-Florstadt, Nieder-Mockstadt, Staden und Stammheim stehen Kindertageseinrichtungen mit insgesamt 325 Plätzen zur Verfügung. Kinderspielplätze und Bolzplätze befinden sich in jedem Stadtteil. Zeitgerechte Bürgerhäuser wurden in Nieder- und Ober-Florstadt, Leidhecken, Nieder-Mockstadt (Mehrzweckhalle) und Stammheim errichtet. Das Schloss in Staden wurde für diesen Zweck umgebaut.

Moderne Sportanlagen mit Flutlicht wurden in Nieder-Florstadt, Leidhecken, Staden, Nieder-Mockstadt und Stammheim gebaut. Der Brandschutz ist durch Feuerwehrstationen in jedem Stadtteil gewährleistet. Am 1. Januar 1985 erfolgte die Inbetriebnahme der mechanisch-biologischen Gruppenkläranlage des Abwasserverbandes »Horlofftal«, die auf 30 000 EGW ausgelegt ist. Sie soll auf Jahrzehnte hinaus sicherstellen, dass die in dem Verbandsgebiet anfallenden Abwässer soweit gereinigt werden, dass die Umwelt nicht belastet und das biologische Gleichgewicht nicht gestört wird.

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