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Bürger zeigen sich verbunden mit Obst- und Gartenbauern

Artikel vom 05.08.2010 - 12.00 Uhr

Bürger zeigen sich verbunden mit Obst- und Gartenbauern

Florstadt-Leidhecken (sl). Rundum gelungen war das Sommerfest des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) am Sonntag in der Obstplantage. Groß war der Zuspruch der Bürger, die damit ihre Verbundenheit mit dem Verein bewiesen, nachdem dessen langjährige Vorsitzende Sigi Denig im Mai unerwartet verstorben war.
Vollbesetzte Tischreihen unter Zeltplanen: Das Sommerfest des Obst- und Gartenbauvereins in der Obstplantage ist ein voller Erfo
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Vollbesetzte Tischreihen unter Zeltplanen: Das Sommerfest des Obst- und Gartenbauvereins in der Obstplantage ist ein voller Erfolg. Für den ausrichtenden Verein ein erster Schritt in die richtige Richtung, nachdem im Mai die langjährige Vorsitzende Sigi Denig verstorben war. (Foto: Lutz)
Unter ihrer Ägide hatte sich das Erscheinungsbild des OGV maßgeblich gewandelt, und die Mitgliederzahlen waren von 25 auf derzeit 65 angestiegen.

Das Sommerfest mit Grillspezialitäten sowie Kaffee und Kuchen als gemütliches Beisammensein im Schatten der Obstbäume der Vereinsanlage am Ortsrand war ein Steckenpferd der früh verstorbenen Vorsitzenden. Deswegen hatte man sich im Vorfeld entschlossen für die Ausrichtung ausgesprochen. OGV-Vize Gerd Schmitt machte deutlich: »Ihr hat das Sommerfest immer besonders am Herzen gelegen.« - »Eine Absage wäre nicht in ihrem Sinn gewesen«, sagte auch ihr Witwer Robert Denig, der selbst im OGV-Vorstand aktiv ist und wohl ihre Nachfolge antreten wird.

Der Verein wird wohl im Spätsommer oder frühen Herbst zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einladen, um eine neue Vereinsführung zu wählen. Denn da die verstorbene Sigi Denig auch den Posten der Schriftführerin innehatte, sind zwei Ämter vakant.

Für den Obst- und Gartenbauverein, der 1892 gegründet wurde und somit der älteste Verein Leidheckens ist, verbanden sich mit dem Fest zwei Ziele: nach dem Tod von Sigi Denig nach vorne zu schauen und die neuesten Errungenschaften auf der Obstbaumplantage zu präsentieren: neue Kelterräumlichkeiten mit Platz für die Apfelpresse samt überdachtem und gepflastertem Vorplatz. Hier rückte man am Sonntag zusammen, als der Himmel ein paar Regenspritzer parat hatte. Der guten Laune tat das aber keinen Abbruch. Man labte sich an Spezialitäten vom Grill, genoss dazu erstmals ein Salatbüfett und machte sich nachmittags auch noch über Kaffee und Kuchen her. Alsbald waren alle Speisen ausverkauft, und der »harte Kern« saß noch lange nach Einbruch der Dunkelheit zusammen.

Apfelliebhaberkönnen sich darauf einstellen, dass ab sofort Kelterarbeiten für Most oder Apfelwein auf der Obstbaumplantage stattfinden. Wer Interesse hat, soll Kontakt mit Robert Denig aufnehmen, der im Herbst für die Terminkoordinierung zuständig ist (Telefon 0 60 35/92 00 69).

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