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18 Basteldamen teilen sich den Ehrenamtspreis

Artikel vom 17.01.2012 - 17.00 Uhr

18 Basteldamen teilen sich den Ehrenamtspreis

Florstadt–Ober-Florstadt (sl). Die Basteldamen des Fördervereins der Karl-Weigand-Schule haben den Ehrenamtspreis der Florstädter SPD bekommen. Geehrt wurden die 18 Frauen während des Neujahrsempfangs im Bürgerhaus Ober-Florstadt. Mit den von ihnen erwirtschafteten Geldern finanzieren sie Anschaffungen der Schule.

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Die 18 Basteldamen des Fördervereins der Karl-Weigand-Schule erhalten Ehrenamtspreis der Florstädter SPD. (Foto: Lutz)
Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury war, jemanden ehren zu wollen, der mit seinen Aktivitäten wenig öffentliche Beachtung findet und gleichzeitig mit seiner ehrenamtlichen Arbeit viel für die Allgemeinheit leistet. Der Ehrenamtspreis ist mit 250 Euro dotiert.

Bürgermeister Herbert Unger nahm die Laudatio und Preisverleihung vor, obwohl seine Frau Geburtstag feierte und das Haus voller Gäste sei: »Sehen Sie es als Zeichen meiner Anerkennung und meiner persönlichen Wertschätzung für ihre Arbeit an«, sagte der Rathauschef.

Über viele Jahre hätten die Frauen mit viel Hingabe und Zeitaufwand eine lobenswerte ehrenamtliche Arbeit geleistet, die es zu würdigen gelte. Die Basteldamen, bestehend aus Susanne Baumgartl, Corinna Benedix, Sybille Bernhardt, Birgit Bommert, Kornelia Exner, Christine Hacker, Heike Hildebrand, Yvonne Jung, Anke Lux, Linda Mattheis, Claudia Musch, Bettina Radgen, Birgit Rosenau, Sabine Schäfer, Annegret Stürtz, Karin Stelz, Edith Wagner und Ute Webersinke sind aus einer Elterngruppe des Kindergartens »Lummerland« hervorgegangen, als dieser noch »Kindergarten in der Kirchgasse« hieß.

Bastelleidenschaft ungebrochen

Auch wenn die ersten Kinder der Basteldamen bereits die Schule verlassen hätten oder mitten im Studium steckten, sei die Bastelleidenschaft der Frauen ungebrochen. Bereits im Februar würden die »eifrigen, fleißigen und uneigennützigen Damen« die ersten Dekoartikel für Weihnachten basteln, um sie dann Monate später am Weihnachtsmarkt zu verkaufen.

Die Erlöse der Verkäufe – und das sei das Entscheidende – dienten ausschließlich dazu, Anschaffungen des Fördervereins für die Karl-Weigand-Schule zu unterstützen. Neben einem Overheadprojektor waren das ein CD-Player, eine Videokamera, das Klettergerüst auf dem Schulhof, die Bühnenbeleuchtung in der Aula und vieles mehr. Er könne gut nachvollziehen, wie viel Freizeit von den Frauen in all den Jahren geopfert worden sei, »um unseren Kindern das Lernen attraktiver und leichter zu gestalten«.



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