Fernwald (siw). Das Einsatzspektrum der Freiwilligen Feuerwehr Annerod umfasste in 2009 sechs Brandeinsätze, 22 Hilfeleistungen, sechs Einsätze durch Brandmeldeanlagen und zwei Brandsicherheitsdienste. Bei insgesamt 36 Alarmierungen wurden 706 Einsatzstunden von den acht Frauen und 41 Männern der Einsatzabteilung geleistet. Dies berichtete Wehrführer Tobias Hennemuth in der Hauptversammlung am Samstag im Bürgerhaus.
Vorsitzender Gerold Pfeiffer (rechts) und Bürgermeister Stefan Bechthold (links) mit den Geehrten für langjährige Mitgliedschaft. (Foto: siw)
Einsätze wie der Brand in einer Jagdhütte in Steinbach, der Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen und Schwerverletzten auf der B 49, der große Scheunenbrand auf dem Aussiedlerhof der Familie Zopf in Albach und der Lagerbrand in der Nähe des US-Depots wurden besonders hervorgehoben. »Was Sie als Ehrenamtliche leisten, ist für die Allgemeinheit ein enormes Gut«, betonte Bürgermeister Stefan Bechthold.
Mit Blick auf die Konsolidierung des Haushalts meinte der Bürgermeister: »Es gibt freudigere Dinge. Wir müssen uns zusammensetzen, und um Lösungen ringen. Die Feuerwehren haben in Fernwald eine besondere Stellung, und das wird bei mir nicht anders sein.«
Der Wehrführer erinnerte daran, dass wegen Verunreinigung des Trinkwassers die Feuerwehrleute an mehreren Tagen für Warndurchsagen gesorgt hatten. 25 Übungen und Unterrichte und zwei Gewöhnungsübungen für Atemschutzgeräteträger wurden abgehalten. Bei 44 Anmeldungen an der Landesfeuerwehrschule in Kassel und Marburg sowie auf Kreisebene kam man nur bei 21 Lehrgängen zum Zuge. Erstmals wurde ein interner Mehrbereichswettkampf veranstaltet, der auf großen Zuspruch gestoßen sei und dieses Jahr wiederholt werden soll.
Hennemuth sprach von einem guten Übungsbesuch. Christian Roth und Vanessa Mannke hatten nur ein Mal gefehlt, Florian Rühl und Patrick Mannke nur zwei Mal. Thomas Genzler, Patrick Herzau und Sven Pausch hatten sich wiederum in vorbildlicher Weise um die Pflege, Reparatur, Wartung und Prüfung der Fahrzeuge und Geräte gekümmert. Dank der guten Vorarbeit von Gemeindebrandinspektor Sven Henrich und des eigens einberufenen Fahrzeugausschusses konnte das Löschfahrzeug LF 20 zügig über das Konjunkturpaket II in Auftrag gegeben werden.
Hauptorganisator der Brandschutzerziehung im Kindergarten und in der Grundschule war Christian Auer. Nicole Gibietz, Katja Haas, Petra Pausch, Britta Bergmann und Verena Karber betreuten die vier Mädchen und 18 Jungen der »Mini-Feuerwehr«, die sich im vergangenen Jahr 16 Mal getroffen hatten.