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Nachwuchswerbung für Jugendfeuerwehren die größte Herausforderung

Artikel vom 22.02.2010 - 02.45 Uhr

Nachwuchswerbung für Jugendfeuerwehren die größte Herausforderung

Fernwald (shf). Die Werbung neuer Mitglieder ist für die Jugendfeuerwehren im Landkreis Gießen in den kommenden Jahren die größte Herausforderung. Das wurde am Samstag beim 40. Kreisjugendfeuerwehrtag in der Fernwaldhalle in Steinbach deutlich.
Warben für die Aktionstage der Jugendfeuerwehren, die im Mai in Buseck stattfinden: Kreisjugendfeuerwehrwart Torsten Klee, der F
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Warben für die Aktionstage der Jugendfeuerwehren, die im Mai in Buseck stattfinden: Kreisjugendfeuerwehrwart Torsten Klee, der Fernwalder Bürgermeister Stefan Bechthold, Mario Binsch, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Landrätin Anita Schneider, Regierungspräsident Dr. Lars Witteck, Landesjugendfeuerwehrwart Stefand Cornel, der Stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart Carsten Wismar und der Busecker Bürgermeister Ernst Reinl. (shf)
Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der Albacher Feuerwehr. Das Jugendblasorchester unter der Leitung von Yvonne Scheld sorgte für den musikalischen Rahmen.

Kreisjugendfeuerwehrwart Torsten Klee aus Gießen freute sich über die zahlreichen Gäste, darunter auch Landrätin Anita Schneider. Sie dankte dem Kreisjugendfeuerwehrverband für die Arbeit, die er seit 40 Jahrenleistet. Was das Nachwuchsproblem angeht, so empfahl sie, mehr Mädchen für die Jugendfeuerwehr zu begeistern. Anschließend sprach Regierungspräsident Dr. Lars Witteck, selbst passives Mitglied bei der Feuerwehr Albach, unterstrich die soziale Bedeutung der Feuerwehr im Ort. Aktives Mitglied bei der Feuerwehr zu sein habe auch viel mit Disziplin und Mut zu tun.

Landesjugendfeuerwehrwart Stefan Cornel sagte, dass man auch jene Jugendlichen ansprechen müsse, die durch Familie, Freunde oder Bekannte bislang keine Bindung an die Feuerwehr hätten. Daneben müssten aber auch die Rahmenbedingungen stimmen, unter denen die Feuerwehrleute ihre Aufgabe wahrnehmen. Ein Grußwort sprach auch der Fernwalder Bürgermeister Stefan Bechthold, der die Arbeit der Wehren lobte.

Der Vorsitzende des Kreisjugendfeuerwehrverbandes, Mario Binsch, dankte allen Jugendfeuerwehrwarten und allen Leitern der Kindergruppen für ihre Arbeit. Er wies auf den im Mai geplanten Aktionstag in Buseck hin und verkündete stolz, dass sich alle 18 Stadt und Kreisjugendfeuerwehren daranbeteiligen. Die Jugendfeuerwehrwettkämpfe im vergangenen Jahr seien hingegen nicht sehr gut besucht gewesen. Allerdings habe man schon darüber nachgedacht die Gruppenstärke zu verringern, damit auch Jugendfeuerwehren mit weniger als neun interessierten Jugendlichen daran teilnehmen können, so Binsch.

Kreisbrandmeister Roland Kraus s sagte, dass man sicher die Augen nicht vor den Problemen verschließen dürfe. Die Jugendfeuerwehr brauche mehr Nachwuchs, und darum müsse man sich kümmern. Trotzdem, so Kraus, wolle er an dieser Stelle klarstellen, dass die Arbeit in der Jugendfeuerwehr viel Spaß mache und die Ehrenamtlichen viel Lob für ihre heute schon erbrachten Leistungen verdient hätten.



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