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Multikulturelles Orchester Gießen tritt in Annerod auf

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Artikel vom 29.07.2014 - 10.07 Uhr

Multikulturelles Orchester Gießen tritt in Annerod auf

Fernwald (con). Vor Kurzem ist das Multikulturelle Orchester Gießen unter Leitung von Georgi Kalaidjiev bei der neuen Kulturreihe »Anneröder Sternchenstunde« aufgetreten.

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Das Multikulturelle Orchester Gießen unter Leitung von Georgi Kalaidjiev (links) trat bei der Kulturreihe »Anneröder Sternchenstunde« auf. (Foto: con)
© Constantin Hoppe
Trotz der Sommerhitze fand sich im Garten von Orchesterleiter Kalaidjiev und Hausherrin Maria Hauschild eine stattliche Anzahl Gäste zusammen, um dem Konzert zu lauschen.

Diesmal stand vor allem osteuropäische Musik aus den Balkanstaaten auf dem Programm, es gab jedoch auch musikalische Ausflüge in die deutsche, griechische, iranische, lettische und jiddische Volksmusik. Die musikalische Vielfalt reichte von fröhlichen, neckischen Liedern, wie dem jiddischen »Di grine Kusine« bis zu traurigen oder melancholischen Stücken aus dem Kosovo. »Wir spielen immer nur für die Liebe zwischen den Menschen«, so Akkordeonistin Dora Böttner über die Auswahl der Lieder wie etwa dem griechischen Volkslied »Samiotissa«. Am Cello spielte Margarethe Müller-Hillebrandt, an der Geige Kalaidjiev und an der Gitarre war Gastgeberin Hauschild zu hören. Da einige Mitglieder des Multikulturellen Orchesters Gießen nicht zur Aufführung kommen konnten, hatten die Musiker zwei Gäste eingeladen: Tina Wolfheimer mit ihrem Gesang und Zaiga Vilde, die ihrem 32-saitigen, zitherartigen Instrument Kokle wunderbare Klänge entlockte. Das Publikum wurde von der Vorstellung mitgerissen und begann schnell, den Takt mitzuklatschen.

Die Kulturreihe »Anneröder Sternchenstunde« findet zugunsten des Hilfsprojekts »Musik statt Straße« statt, das Straßenkinder und Kinder aus sozial schwachen Familien in Silvien/Bulgarien unterstützt und fördert. »Die Idee hinter der SternchenStunde ist, dass unsere Musik den Annerödern und uns Freude bereitet«, so Orchesterleiter Kalaidjiev. »Wenn wir damit noch armen und benachteiligten Kindern helfen können, ist das noch sehr viel besser.« Der Gesangverein Heiterkeit unterstützte das Konzert mit Kaffee und Kuchen. Für den nächsten Auftritt ist auch die Beteiligung weiterer Anneröder geplant.

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