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Fernwalder CDU-Vorstand traf sich zur Wintertagung

Artikel vom 05.02.2010 - 21.00 Uhr

Fernwalder CDU-Vorstand traf sich zur Wintertagung

Fernwald (pm). Die Wintertagung des Vorstandes der CDU Fernwald stand unter dem Motto »Lebenswertes Fernwald - für Jung und Alt«. Turnusgemäß treffen sich die Christdemokraten im Januar, um über die politischen Leitlinien der nächsten Monate zu diskutieren.
Ziel der Tagung war es, »die Folgen einer alternden Gesellschaft auf die Politik der kommenden Jahre« zu diskutieren. »Die erfreuliche Tatsache, dass Menschen durch Ernährung, Fitness und moderne Medizin älter werden als ihre Vorfahren, wird die kommunalen Kassen und somit die Kommunalpolitik der nächsten Jahre sehr stark beeinflussen«, so der stellvertretende Vorsitzende und Fraktionsvorsitzende, Jan-Eric Walb.

Bereits heute konkurriere die Gemeinde Fernwald mit anderen Kommunen um den Zuzug von jungen Familien. Deshalb sei es wichtig gewesen, den Ausbau der Kinderbetreuung weiter voran zu treiben. Nach den baulichen Veränderungen müsse nun auch das Personal aufgestockt werden. Trotz der aktuell schwierigen finanziellen Lage der Gemeinde Fernwald, werde die CDU weiter an dem Ziel festhalten, den Betreuungsschlüssel pro Kindergartengruppe auf 2,0 Personen anzuheben.

Sollten die finanziellen Zuschüsse übergeordneter Ebenen auf sich warten lassen oder die finanzielle Lage der Gemeinde sich nicht verbessern, müsse die Anhebung zeitlich verschoben werden, meinte Walb. Man werde jedoch zuerst den Bericht des Gemeindevorstandes abwarten, der im März in der Gemeindevertretung zur Diskussion gestellt wird.

»Wir wollen, dass ältere Menschen solange wie möglich bei ihren Angehörigen oder in ihren eigenen vier Wänden wohnen können«, unterstrich CDU-Vorsitzender Timo Röder. Hierfür müsse die notwendige Infrastruktur bereitgestellt werden. Handlungsbedarf sehen die Fernwalder Christdemokraten vor allem bei der Bereitstellung von Tagespflegeplätzen in allen Ortsteilen und bei der mittelfristiger Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung.

»Die CDU begrüßt, dass durch den Verkauf des Apothekengebäudes die Apotheke in Fernwald erhalten werden konnte. Nun müssen wir als Gemeinde geeignete Maßnahmen ergreifen, damit auch in ein paar Jahren, noch genügend Hausärzte in Fernwald praktizieren«, so Röder. Gerade bei der Vermarktung des neuen Wohngebietes in Annerod sollte darüber diskutiert werden, inwieweit Anreize für die Ansiedlung eines Hausarztes ergriffen werden können.



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