Nachrichten Web
Sie sind hier: Startseite » Kreis » Städte und Gemeinden » Fernwald »

CDU Fernwald ging in Klausur

Artikel vom 06.02.2012 - 20.09 Uhr

CDU Fernwald ging in Klausur

Fernwald (pm.) Mandatsträger und Vorstandsmitglieder der CDU Fernwald waren am Wochenende in Kleinlüder im Landkreis Fulda in Klausur. Thema war neben aktuellen kommunalpolitischen Fragen das 40-jährige Bestehen des Fernwälder Gemeindesverbands, der 1972 gegründet wurde.

Bei den folgenden Kommunalwahlen zog die CDU in die Gemeindevertretung ein und damit war neben FW und SPD als dritte politische Kraft in der Gemeindepolitik etabliert. Gründungsmitglied, erster Fraktionsvorsitzender und Ehrenvorsitzender Adolf Wallbott gab anlässlich der Klausurtagung einen mit vielen Anekdoten gewürzten Bericht zur Entwicklung der Partei. Am 11. November soll das Jubiläum gefeiert werden.

Neben dem Jubiläum waren die Entwicklung der Gemeindefinanzen und der Haushalt 2012 zentrale Themen. »Fernwald hat stabile Einnahmen, aber der Haushalt, welcher durch den Bürgermeister Stefan Bechthold vorgelegt wurde, macht deutlich, dass wir auf Kosten der nächsten Generation über unsere Verhältnisse leben,« sagte Fraktionsvorsitzender Jan-Eric Walb. Anstatt die Gestaltungsspielräume zu nutzen, die sich zur Kosteneinsparung ergäben, würden Ausgabenpositionen geschaffen, welche diesen und zukünftige Haushalte dauerhaft belasten. Kritisch sehen die CDU-Politiker die Ansätze zur Erhöhung der Personalkosten und -stellen, obwohl diese bei der letzten vergleichenden Prüfung des Landesrechnungshofes schon thematisiert orden seien. Ebenso halten sie den vorgesehenen Ansatz zur Breitbandverkabelung Fernwalds für deutlich zu hoch: »Die Privathaushalte Fernwalds haben bereits Zugang zu einem leistungsstarken Kabelnetz, es geht lediglich noch um Lückenschlüsse in den Gewerbegebieten Annerods und Steinbachs. Die Schaffung eines flächendeckenden Parallelnetzes in Fernwalds Ortsteilen wäre Geldverschwendung,« sind sich Walb und der Gemeindeverbandsvorsitzende Timo Röder einig.

Man vermisse bei Bürgermeister Bechthold den Gestaltungswillen für eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde. Er genüge den Maßstäben, die er sich selbst durch seine Äußerungen im Wahlkampf und bei Amtsantritt gesetzt habe, keinesfalls, heißt es in einer Pressemitteilung der CDU.

Parteivorsitzender Röder machte anhand der aktuellen Nachrichten zur europäischen Finanzkrise deutlich, dass überbordende Ausgaben letztendlich auch eine Kommune in die Pleite führen können. Was in Griechenland stattgefunden habe, könne auch im kommunalen Bereich passieren.

Artikel Drucken Drucken  Versenden
Artikel vom 06.02.2012 - 20.09 Uhr
Social Networks
Facebook Twitter studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace  Del.icio.us
X Diesen Artikel versenden






* Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Kommentar schreiben
Impressum Kontakt AGB Nutzungsbedingungen Datenschutz
TopSeitenanfang