Weiterhin will die BI, die durch ihre Präsenz bei der Fernwalder Gewerbeausstellung am Wochenende über 30 neue Mitglieder werben konnte (jetzt insgesamt über 40) sich für die Anerkennung von Lärmschädigungen unterhalb des »3 dbA-Kriteriums einsetzen. Hierzu gebe es auch eine Studie des Bundesumweltministeriums, wonach gesundheitliche Beeinträchtigungen schon ab einem Wert von 0,5 dbA möglich sind.
Die Ergebnisse dieses Gesprächs hat die Bürgerinitiative auch schon Bürgermeister Matthias Klose übermittelt, der seine Bereitschaft unterstrich, die Vorschläge der Initiative zu berücksichtigen, schließlich verfolge man ja dasselbe Ziel. Allerdings bezeichnete Klose die zeitlichen Vorstellungen der BI - auf Grund bisher gemachter Erfahrungen - als sehr optimistisch. Derzeit zum Beispiel würden die Fundamente für die Lärmschutzwand »Am Weingarten« in Steinbach gelegt - eine Arbeit, die eigentlich schon im April hätte erfolgt sein sollen. Wie der Bürgermeister vorrechnete, würden in den Haushalt des nächsten Jahres 250 000 Euro für Lärmschutz eingestellt. Dies müsse dann aber erst durch die gemeindlichen Gremien beschlossen werden, was erst Anfang Februar der Fall sein könne. Anschließend müsse man die Haushaltsgenehmigung abwarten. Danach erfolge die Ausschreibung für die Wände. Sollte diese ergeben, dass tatsächlich Finanzmittel übrig bleiben, werde man den Vorschlag der BI weiterverfolgen. Aber auch hier sei letztlich eine Entscheidung des Parlaments notwendig.
Des weiteren werde sich die Gemeinde für eine Geschwindigkeitsbeschränkung einsetzen.