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»Mobile Leitstelle« wird von Echzell aus besetzt

Artikel vom 22.01.2012 - 14.09 Uhr

»Mobile Leitstelle« wird von Echzell aus besetzt

Echzell (arc). Einsätze, Fortbildungen, Einsatzstärken, Übungsbeteiligen, Ehrungen und natürlich Berichte über das Vereinsleben standen auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Echzell am vergangenen Samstag.

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Wehrführer Michael Stoll (links) mit den Empfängern der Anerkennungsprämie (von links): Arno Kapeller, Thomas Diederich und Holger Winter. (Foto: arc)
Erfreulich waren die Einsatzstärken der Aktiven und die seit Jahren wachsende Beteiligung an den Übungen, wie Wehrführer Michael Stoll berichtete. Zurzeit sind sieben Feuerwehrfrauen und 30 Feuerwehrmänner in der Einsatzabteilung aktiv. Sie hatten 2011 sieben Feueralarme, zwölf Brandsicherheitsdienste, 19 Hilfeleistungen und fünf Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen zu bewältigen. Dazu kamen sechs Einsätze im ganzen Wetteraukreis mit den kreiseigenen Einsatzleitwagen, der in Echzell stationiert ist und von dort besetzt wird.

Nicht nur für die Bedienung der »mobilen Leitstelle« brauchen die Einsatzkräfte ein großes Fachwissen, auch die Hilfeleistungen und Brandeinsätze fordern eine stetige Fortbildung der Feuerwehrleute. Alles zusammengerechnet ein Zeitaufwand, den die Gemeinde kaum finanzieren könnte, verrichteten die Brandschützer ihren Dienst nicht ehrenamtlich, das betonte Bürgermeister Dieter Müller. Er bedankte sich bei den Aktiven und deren Familien und forderte gleichzeitig von den Bürgern mehr Initiative zur Selbsthilfe.

Für langjährige Dienstzeiten belohnt Hessen seine Brandschützer neuerdings mit einer Anerkennungsprämie. Die Urkunden, verbunden mit einer dreistelligen Summe, erhielten Thomas Diederich und Holger Winter für 30 Jahre Dienstzeit und Arno Kapeller (20 Jahre).

In seiner Eigenschaft als Vorsitzender berichtete Michael Stoll über das Vereinsleben, das sich inhaltlich nur schwer vom dienstlichen Bericht der Einsatzabteilung trennen ließ. Auch drehte sich alles irgendwie um den Brandschutz und dessen Finanzierung, abgesehen von kleinen Festen oder etwa der Teilnahme am Vereinsschießen.

Jugendwartin Franziska Plöschner berichtete über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr Echzell, zu der rund 20 Mädchen und Jungen zählen. Auch 2011 verstärkten wieder zwei Jugendliche aus den Reihen der Jugendfeuerwehr (Jan Schneider und Kevin Scharf) die Einsatzabteilung. Insgesamt wurden 71 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 92 Stunden allgemeine Jugendarbeit geleistet.

Für die Katastrophenschutzabteilung Echzell berichtete Zugführer Oliver Herwig von den Problemen, die durch die entfallene Wehrpflicht entstanden. Die Aktiven des Katastrophenschutzes rekrutierten sich zu großen Teilen aus Wehrersatzdienstleistenden, die nun nicht mehr zur Verfügung stehen. Jedoch war Herwig sehr zufrieden, dass die meisten seiner Wehrersatzdienstleistenden dem Katastrophenschutz weiterhin treu bleiben. So verzeichnet die Echzeller Abteilung zwar einige Verluste, musste jedoch nicht aufgelöst werden wie Einheiten andernorts.

Gemeindebrandinspektor Jan Rudel listete auf, was ihm zur Feuerwehr Echzell einfiel, von A bis Z, von Atemschutz bis Zusammenarbeit. Eine Aufzählung, die die Vielfalt der Tätigkeiten widerspiegelte.

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Artikel vom 22.01.2012 - 14.09 Uhr
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