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Koreaner an Trennkonzept bei Müll interessiert

Artikel vom 23.07.2010 - 17.13 Uhr

Koreaner an Trennkonzept bei Müll interessiert

Echzell (pm). Ausländische Besuchergruppen begrüßte der Abfallwirtschaftsbetrieb schon öfter im Wetteraukreis. Nun interessierte sich eine Delegation aus Südkorea für die mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage (MBA).
Welche Materialien sich zur Verwertung aus Restabfall heraussortieren lassen, begutachten die Koreaner in der mechanisch-biologi
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Welche Materialien sich zur Verwertung aus Restabfall heraussortieren lassen, begutachten die Koreaner in der mechanisch-biologischen Anlage in Echzell. (Foto: pv)
Die zehnköpfige Besuchergruppe war mit Vertretern des koreanischen Umweltministeriums und mit Geschäftsführern aus der freien Wirtschaft hochrangig besetzt. Organisiert worden war der Aufenthalt in Deutschland von einem Professor der Yonsei-Universität in Seoul.

»Wir sind an einem internationalen Austausch immer interessiert. Da die Koreaner zukünftig auf Abfallanlagen setzen, die Ersatzbrennstoffe für Industrieanlagen produzieren, bot sich ein Besuch bei uns an«, sagte die stellvertretende Leiterin des Abfallwirtschaftsbetriebs, Susanne Brandt, die die Gruppe in Echzell begrüßte.

Warum werden Küchenabfälle nicht verfüttert?

Bei der Vorstellung der deutschen Abfallwirtschaft zeigten sich die Besucher überrascht von den verschiedenen Abfallarten, die in deutschen Haushalten getrennt sortiert werden. Besonders interessiert waren sie an der Biotonne und dem Gebührensystem. »Was kommt alles hinein?«, »Warum werden die Küchenabfälle nicht verfüttert?«, »Werden Abfälle überall in Deutschland verwogen?«, lauteten die Fragen.

Die MBA mit ihren einzelnen Behandlungsschritten für Restabfall erklärte Werner Godglück, Betriebsleiter der MBA. Die Fragen der Koreaner gingen ins Detail. Sie erkundigten sich unter anderem nach dem biologischen Anteil im Restabfall und nach dem Heizwert.

Die neben der MBA genutzten unterschiedlichen Abfallbehandlungstechniken in Deutschland stellte Michael Balhar vom Bundesverband der MBA-Betreiber vor. Der Abfallwirtschaftsbetrieb, Mitglied beim Verband, hatte den Referenten kurzfristig für den Besuch gewinnen können.

Bei einer abschließenden Führung durch die Anlage in Echzell wurden die letzten Fotos gemacht. Danach machte sich die koreanische Gruppe mit dem Bus weiter auf ihren Weg durch Europa.

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Artikel vom 23.07.2010 - 17.13 Uhr
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