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Schrenzerschule: Eltern für IGS und Berufsschulkooperation

Artikel vom 23.02.2010 - 15.00 Uhr

Schrenzerschule: Eltern für IGS und Berufsschulkooperation

Butzbach (pm). Mit soviel Andrang hatten Schulleiter Michael Schröter und Förderstufenleiterin Karin Balasch von der Schrenzerschule ihren Worten zufolge nicht gerechnet, als sie in einem Vortrag und bei einem Rundgang das pädagogische Konzept und die Räume der Schule vorstellten.
Die große Besucherzahl erklärte man aus der Tatsache, dass die meisten Interessierten von Grundschulen aus der weiteren Region gekommen seien.

Die mitgebrachten Kinder seien vor allem neugierig gewesen auf das »Wäldchen« mit seinen Spielgeräten, die Bibliothek, die Turnhalle mit ihrer Kletterwand, die naturwissenschaftlichen Räume, das Bistro und das Multimediacenter, die Klassenräume und den Gymnastikraum aus.

Die Eltern interessierten sich vorrangig für das pädagogische Konzept der Schule und ihre Umstrukturierung zur integrierten Gesamtschule. Hier betonte Schulleiter Schröter, die Schule habe schon lange ihre Hausaufgaben gemacht und die vom Hessischen Schulgesetz vorgeschriebenen Anforderungen erfüllt. Schulelternbeiratsvorsitzender Thorsten Rabe verwies darauf, dass man mit nahezu allen Kreistagsparteien im Gespräch sei und viel Zustimmung zum IGS-Antrag erfahre. Doch sei in der Mehrheit noch keine klare Aussage getroffen worden, obwohl der Schulentwicklungsplan schon in zahlreichen Sitzungen der Kreisgremien beraten worden sei. Dieser Zustand stieß nach Auskunft der Schulvertreter bei den anwesenden Eltern »auf großes Unverständnis und viel Kopfschütteln«, sie hätten die Kreistagsparteien aufgefordert, »hier zu einer schnellen positiven Entscheidung zu kommen«.

Auf große Zustimmung stieß laut dem Bericht der Schule auch das Kooperationsmodell mit der benachbarten Berufsschule. Damit sollen alle Schüler mehr Erfahrung mit der Arbeitswelt durch Qualifikationsmodule aus der Berufsausbildung bekommen, aber auch noch besser vorbereitet werden auf den Übergang in die Fachoberschule oder das Gymnasium. Gleichzeitig vermeide man unsinnige Wiederholungen und Warteschleifen, die den Staat viel Geld und die Jugendlichen viel Zeit kosteten.

Mit einer Vorstellung des »Sozialhäuschens«, in dem das Zentrum zu den europäischen Partnerschulen im Comenius-Projekt und dem Schüleraustausch mit einem Sprachgymnasium in Antalya, aber auch die Schulsozialarbeit, der Trainingsraum und die Soziale Gruppenarbeit ihren Platz haben, endete der Rundgang durch die Schrenzerschule.

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