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Liebeskomödie »Zweiohrküken« macht Laune

Artikel vom 04.08.2010 - 16.56 Uhr

Liebeskomödie »Zweiohrküken« macht Laune

Butzbach (lk). Schmunzelnde und grinsende Kino-Besucher gab es am Dienstagabend beim Open-Air-Kino im Schlosshof zu sehen, denn dort wurde die Liebeskomödie »Zweiohrküken« gezeigt.
Ein Keinohrhase für den Zweiohrenmann: Kai Fischer (Garbenteich) hat beim Bingo gewonnen.
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Ein Keinohrhase für den Zweiohrenmann: Kai Fischer (Garbenteich) hat beim Bingo gewonnen.
Die Fortsetzung von »Keinohrhasen« überzeugte mit viel und vor allem breitangelegtem Humor, auch wenn dabei auf das eine oder andere Geschlechterklischee abgestellt wurde.

Obwohl es im Lauf des Tages mehrfach geregnet hatte und die Komödie bereits im Dezember 2009 in den deutschen Kinos rauf und runter lief, war der Schlosshof gut gefüllt. Beim obligatorischen Bingo vor Filmbeginn konnten thematisch abgestimmte Preise - »Keinohrhasen«-Stofftier und -Theaterkarten - gewonnen werden, bevor gegen 22 Uhr die Vorstellung begann.

Lauthals gelacht wurde in den Zuschauerreihen, als Anna (gespielt von Nora Tschirner) ihrem Freund Ludo (Till Schweiger) vorwirft, ihr nicht im Haushalt zu helfen. Es reicht der Kindergärtnerin nicht, dass der Ex-Boulevardreporter die leeren Flaschen wegbringt. Nein, er soll es auch noch gerne tun. Und überhaupt, Ludo, hingestellt als Prototyp eines Macho-Manns, schenkt ihr nicht genug Aufmerksamkeit und gibt sich in der Beziehung zu wenig Mühe. Ludo hingegen ist genervt vom Dauergemeckere seiner Freundin, und als diese ihm hinterher spioniert, ist er mächtig sauer. Die Beziehungsspirale dreht sich kontinuierlich abwärts. Als dann auch noch die Ex-Partner der beiden ins Spiel kommen, ist Stress vorprogrammiert.

Das Lachen der Kino-Besucher verebbte, als es im Restaurant zwischen dem Paar zum entscheidenden Wortgefecht kam und Ludo seiner Freundin mitteilte, dass er kein Zuhause mehr habe. Aber »Zweiohrküken« wäre keine romantische Komödie, wenn sich am Ende nicht doch alles fügen würde. Um kurz vor Mitternacht war für alle Freunde des Happy-Ends aufatmen angesagt: Das Paar rauft sich zusammen und blickt weiser und verliebter als je zuvor in die gemeinsame Zukunft. Dem Publikum schien es gefallen zu haben, und vielleicht braucht es ja nicht mehr lange zu warten, bis Till Schweiger zum nächsten Schlag ausholt. Dann vielleicht unter dem Titel »Dreibeinmaus« und bitte ohne Fäkalien-Szene. Die war nämlich ein Griff ins Klo.

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Artikel vom 04.08.2010 - 16.56 Uhr
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