Dr. Matthias Görlach will im dritten Anlauf in den Landtag
Butzbach
(pm). Der Butzbacher Stadtverordnetenvorsteher Dr. Matthias Görlach ist von der SPD als Kandidat für die 2013 stattfindende Landtagswahl für den Wahlkreis Wetterau Nord vorgeschlagen worden.
Dr. Matthias Görlach
Für den 49-jährigen Tierarzt aus Griedel wäre es bereits der dritte Versuch, in den Landtag zu kommen. Bei der letzten Wahl im Jahr 2008 musste sich der fünffache Vater knapp CDU-Landtagspräsident Norbert Kartmann geschlagen geben.
Butzbachs SPD-Chef Michael Mentz hob bei der Begründung des Vorstandsvotums die langjährige Erfahrung und das Vertrauen hervor, das Görlach über die Parteigrenzen hinweg genieße. Das Wahlergebnis – es gab eine Gegenstimme und keine Enthaltungen – bezeichnete Görlach als Verpflichtung und Vertrauensvorschuss. In seiner Rede spannte er den Bogen von der Bundes- über die Landes- bis hin zur Kommunalpolitik. Die SPD sei die einzige Partei, die seit 148 Jahren für Gerechtigkeit und soziale Verantwortung stehe. Und sie sei die einzige Partei, die den ökologischen Umbau der Industriegesellschaft mit wirtschaftspolitischer Kompetenz und Hand in Hand mit den Berufstätigen, mit den Gewerkschaften gestalten könne.
Bei der Kinder- und Jugendpolitik beginne das »schwarz-gelbe Tollhaus« schon auf der Bundesebene bei den Mitteln für den U 3-Bereich und der »Herdprämie«. Ebenso direkte Folgen in Butzbach und anderswo habe die »desaströse Schulpolitik der hessischen Landesregierung«. Zum Sparen falle der Regierung in Wiesbaden nur der Rückzug aus der Fläche bei Justiz, Polizei, Landesforst und Straßenbauverwaltung ein.
Auch in Sachen Nachtflugverbot und Energiewende hatte Görlach Vorwürfe an CDU und FDP parat, nicht minder bei der Unterstützung der finanziell notleidenden Kommunen. (Foto: pv)